Wozu sind Feiertage gut?
Zum Beispiel für Heimwerkertage!
Und was fehlt uns noch im schicken neuen Kinderzimmer?
Das schicke neue Bett!
Aber zunächst einmal wird ganz ganz luxuriös gefrühstückt.
Damit wir auch alle groß und stark sein können. ;-)
Nach dem Frühstück habe ich den Fehler gemacht und den Kindern gesagt, sie sollen doch bitte schon mal die Betten ab räumen......... ähm....... ich sollte wirklich vorher besser nach denken!
Das Kindlein hätte dieses Bett ja ganz gerne behalten. So für später im Leben. Damit jedes Kind dann ein Doppelbett hätte und gleichzeitig einen Freund zum Übernachten einladen könnte.
Und tatsächlich habe ich darüber sinniert das Bett ordentlich ab zu bauen, später einmal die Einzelteile gründlich ab zu schleifen, um sie dann weiß lackieren zu können.
Naja, bis ich gesehen habe wie viele Schokoladenflecken, Aufkleber und Filzstifte sich im Holz verewigt haben. Sogar ein ehemaliger Freund aus längst vergangen Zeiten hat sich dort einst seine "Freundschaft" "markiert". Hat das Kind ein Glück daß ich das damals nicht schon entdeckt habe! Grrrrr......
Also haben wir kurzen Prozeß gemacht, einfach alle Schrauben gelöst und das Bett dann zu Brennholz verarbeitet. (Will es wer für seinen Kamin haben?)
Das Neue Bett ist, wie die Möbel vom Großen, schick und dunkel. Da macht es hoffentlich weniger Spaß die Stifte zu zücken. Noch allerdings ist ein riesengroßes Puzzle.
(Und ich schwöre, den Staubkrümel der da mittig auf der Linse saß habe ich den ganzen Tag lang nicht bemerkt. Erst als ich mir am Folgetag die Bilder genauer angeschaut habe.)
Mit Ikeamöbeln habe ich im allgemeinen kein Problem. Die meisten Anleitungen werden einmal grob überflogen, und danach nie wieder an geschaut. Dieses Bett jedoch sollte mein persönlicher Tod werden!
Es wollte einfach nicht fluppen. Hier war ne Schraube falsch. Da wollte das Brett nicht auf die Latte passen. Und überhaupt haben wir ganz ganz oft erst mal rätzeln müssen welche Schrauben denn nun in welchem Loch versenkt werden müssen. Die Kinder haben wir schon frühzeitig in den Garten evakuiert. Damit sie nicht versehentlich die strapazierten Nerven zum reißen bringen.
Weit über 2 Stunden haben wir gebraucht, bis der obere Teil vom Bett endlich zusammen gepuzzelt war!
Der untere Teil dagegen war erstaunlich schnell zusammen gesetzt.
Da wussten wir ja dann wie es geht. :-P
Der schwierigste Teil war jedoch die Betten passgenau auf die Verbindungsstücke übereinander zu stapeln. (Und auch schon wieder Staub auf der Linse. Lustigerweise dieses mal an ganz anderen Stellen.)
Nachdem nun jahrelang das Kindlein oben geschlafen hatte, wollte es nun unbedingt unten ein ziehen. Da kann man immerhin mit Decken Höhlen bauen. Bin ja gespannt wie lange das gut geht.
Der Große dagegen wollte unbedingt oben ein ziehen. Ohje. Ich sehe ihn schon kopfüber aus dem Bett purzeln. Hat er doch einen recht bewegten Schlaf. Aber oben hat man eben voll die Übersicht. Und wenn die Phantasie mal wieder arg übermütig ist, dann wohnt man zum einschlafen vielleicht in einem Drachenhort. ;-)
Das war es dann.
Erstmal zumindest.
Und ich kenne nun wirklich jeden Muskel in mir.
Aber wenn es ziept und schmerzt weiß man zumindest daß man noch lebt, oder nicht?
Donnerstag, 16. Mai 2013
Mittwoch, 15. Mai 2013
Projekt Jugendzimmer - 2.Akt
Einen Tag Ruhe habe ich mir gegönnt. Nur um dann am Schulfestsamstag wieder ausreichend Kraft für meine mir selbst auferlegten Pflichten zu haben.
Aber schön war es!
Das Wetter war traumhaft.
Die Kuchenauswahl war vielfältig.
Die Grillwürstchen waren lecker.
Die Eltern waren zu 98% zufrieden.
Die Kinder waren so mitten im Wald eh alle glücklich und zufrieden.
Als "Frau Präsidentin" (Zitat der Schulleitung) und Oberaufsicht im Verkauf war ich zwar die ganze Zeit über im Einsatz, aber Ich hatte ein Super Verkaufsteam am Kuchen. Und sehr lockere Männer am Grill. Es wurde viel gelacht und wir hatten riesigen Spaß.
Nur Bilder habe ich keine. Bei 175 verkauften Würsten und gefühlten 1000 ausgeschenkten Getränken hatte nicht mal Zeit auch nur an die Kamera zu denken.
Doch selbst das traumhafte Sonntagswetterchen konnte mich nicht lange davon abhalten am nächsten Tag gleich wieder los zu legen. Unfertige Projekte sind ja sooo........!
Während die erste Zimmerhäfte noch recht flott ging, machte die zweite Häfte dagegen so richtig richtig Arbeit. Ist ja logisch. Die eine Wand war komplett mit Möbeln zu gestellt. So gut wie keine Löcher in der Wand. Und der Schmutz hielt sich auch in Grenzen.
An der anderen Seite dagegen hingen einige Poster......
......... dienten als kreative Stütze bei diversen Hausaufgaben die stundenlang nicht fertig werden wollten.......
........oder trugen einst diverse Regale die den Tarzan Attacken der Kinder leider nicht lange Stand hielten und sich gleich samt Dübel und Wand von selbst demontierten. *seufz*
Der absolute Knaller aber ist dieses Loch in der Decke. Dort war mit drei richtig dicken Dübeln und endlos langen Schrauben eine Befestigung für ein Seilsystem, an dem einst ein Vorhang für vor das Bett montiert war. Zu drei Mann haben wir einst mir zwei verschiendenen Bohrmaschinen gleich literweise Schweiß vergossen um drei Bohrlöcher in die Decke zu bekommen.
Bei der Demontage hatte ich dafür das Gefühl gleich bis zum Nachbarn über uns durch schauen zu können, so viel Putz und Beton wie mir da entgegen kam.
Insgesamt habe ich eine komplette Packung Füllmasse im Kinderzimmer verspachtelt. Dreiviertel davon in der zweiten Zimmerhälfte!
Und wie bitte entstehen solche Staubkränze unter der Decke?
Die Leuchte ist seit Jahren nicht bewegt worden. Geraucht wird in der Wohnung auch nicht. Und eigentlich sinkt Staub doch immer nach unten, oder?
Was nicht passt, wird passend gemacht.
Oder: Wenn ich mir schon eine Teleskopstange kaufe um meinen Rücken zu schonen, dann will ich sie auch verdammt noch mal benutzen!
Während ich in der Wohnung schwitze und schufte, genießen die Kinder im Garten einen Anflug von Sommer.
Murphys Law:
Schon mal mit Schwung gegen einen Farbeimer getreten? *verlegen grins*
Für die Wand ist zum Glück noch genug Farbe übrig geblieben.
Für meine Hose aber leider auch. Die hat jetzt ein ganz individuelles Muster. ;-P
Völlig Übergangslos geht es dann auch gleich mit Bildern von aufgebauten Möbeln an einer endgültig erneuerten Wand weiter. Voller Schwung habe ich natürlich auch den ganzen Montag über gearbeitet. Und die Kamera dabei völlig vergessen.*schäm*
Dafür konnte unser Großer dann noch am gleichen Tag "ein ziehen".
Und auch hier: Endlich Platz! :-)
Aber auch ein kleines, selbst gemachtes Problemchen......
.....denn eigentlich sollten die Möbel komplett anders stehen als sie letztelich aufgebaut wurden. Aber der Aufbau vom Kindlein hat uns, und auch dem Großen, so gut gefallen daß wir kurzerhand alles über den Haufen geworfen haben. Dieses Regal hier war mit Absicht in Buche gekauft und sollte gleich neben der Türe stehen. Als Zeichen dafür daß dort BEIDE Kinder ihre Besitztümer von CDs und LTBs haben. Nun steht es etwas unsinnig mitten im Raum herum. :-/
Eine Lösung ist zwar schon gefunden, diese ist jedoch mit einem weiteren Möbeltransport verbunden. Und das muss erst noch organisiert werden.
Zwischenstand: Der Raum ist nun sehr viel offener und heller.
Nur die alten Gardinen gehen gar nicht mehr! Und das Bett fehlt noch. Doch dies wird der dritte Akt werden. Und was für einer!
Aber schön war es!
Das Wetter war traumhaft.
Die Kuchenauswahl war vielfältig.
Die Grillwürstchen waren lecker.
Die Eltern waren zu 98% zufrieden.
Die Kinder waren so mitten im Wald eh alle glücklich und zufrieden.
Als "Frau Präsidentin" (Zitat der Schulleitung) und Oberaufsicht im Verkauf war ich zwar die ganze Zeit über im Einsatz, aber Ich hatte ein Super Verkaufsteam am Kuchen. Und sehr lockere Männer am Grill. Es wurde viel gelacht und wir hatten riesigen Spaß.
Nur Bilder habe ich keine. Bei 175 verkauften Würsten und gefühlten 1000 ausgeschenkten Getränken hatte nicht mal Zeit auch nur an die Kamera zu denken.
Doch selbst das traumhafte Sonntagswetterchen konnte mich nicht lange davon abhalten am nächsten Tag gleich wieder los zu legen. Unfertige Projekte sind ja sooo........!
Während die erste Zimmerhäfte noch recht flott ging, machte die zweite Häfte dagegen so richtig richtig Arbeit. Ist ja logisch. Die eine Wand war komplett mit Möbeln zu gestellt. So gut wie keine Löcher in der Wand. Und der Schmutz hielt sich auch in Grenzen.
An der anderen Seite dagegen hingen einige Poster......
......... dienten als kreative Stütze bei diversen Hausaufgaben die stundenlang nicht fertig werden wollten.......
........oder trugen einst diverse Regale die den Tarzan Attacken der Kinder leider nicht lange Stand hielten und sich gleich samt Dübel und Wand von selbst demontierten. *seufz*
Der absolute Knaller aber ist dieses Loch in der Decke. Dort war mit drei richtig dicken Dübeln und endlos langen Schrauben eine Befestigung für ein Seilsystem, an dem einst ein Vorhang für vor das Bett montiert war. Zu drei Mann haben wir einst mir zwei verschiendenen Bohrmaschinen gleich literweise Schweiß vergossen um drei Bohrlöcher in die Decke zu bekommen.
Bei der Demontage hatte ich dafür das Gefühl gleich bis zum Nachbarn über uns durch schauen zu können, so viel Putz und Beton wie mir da entgegen kam.
Insgesamt habe ich eine komplette Packung Füllmasse im Kinderzimmer verspachtelt. Dreiviertel davon in der zweiten Zimmerhälfte!
Und wie bitte entstehen solche Staubkränze unter der Decke?
Die Leuchte ist seit Jahren nicht bewegt worden. Geraucht wird in der Wohnung auch nicht. Und eigentlich sinkt Staub doch immer nach unten, oder?
Was nicht passt, wird passend gemacht.
Oder: Wenn ich mir schon eine Teleskopstange kaufe um meinen Rücken zu schonen, dann will ich sie auch verdammt noch mal benutzen!
Während ich in der Wohnung schwitze und schufte, genießen die Kinder im Garten einen Anflug von Sommer.
Murphys Law:
Schon mal mit Schwung gegen einen Farbeimer getreten? *verlegen grins*
Für die Wand ist zum Glück noch genug Farbe übrig geblieben.
Für meine Hose aber leider auch. Die hat jetzt ein ganz individuelles Muster. ;-P
Völlig Übergangslos geht es dann auch gleich mit Bildern von aufgebauten Möbeln an einer endgültig erneuerten Wand weiter. Voller Schwung habe ich natürlich auch den ganzen Montag über gearbeitet. Und die Kamera dabei völlig vergessen.*schäm*
Dafür konnte unser Großer dann noch am gleichen Tag "ein ziehen".
Und auch hier: Endlich Platz! :-)
Aber auch ein kleines, selbst gemachtes Problemchen......
.....denn eigentlich sollten die Möbel komplett anders stehen als sie letztelich aufgebaut wurden. Aber der Aufbau vom Kindlein hat uns, und auch dem Großen, so gut gefallen daß wir kurzerhand alles über den Haufen geworfen haben. Dieses Regal hier war mit Absicht in Buche gekauft und sollte gleich neben der Türe stehen. Als Zeichen dafür daß dort BEIDE Kinder ihre Besitztümer von CDs und LTBs haben. Nun steht es etwas unsinnig mitten im Raum herum. :-/
Eine Lösung ist zwar schon gefunden, diese ist jedoch mit einem weiteren Möbeltransport verbunden. Und das muss erst noch organisiert werden.
Zwischenstand: Der Raum ist nun sehr viel offener und heller.
Nur die alten Gardinen gehen gar nicht mehr! Und das Bett fehlt noch. Doch dies wird der dritte Akt werden. Und was für einer!
Samstag, 11. Mai 2013
Projekt Jugendzimmer - 1. Akt
Wer keine Arbeit hat, der suche sich welche.
Wer Arbeit sucht, der kann sich gerne bei uns melden.
Hier wartet eine ganze Garage voller Arbeit!
So kompakt kann ein Jugendzimmer aus sehen, bzw. zwei Zimmer. Denn die neue Planung ist vorrausschauend auf Umzuüge in größere Wohnungen mit getrennten Kinderzimmern ausgelegt.
SO sieht das Zimmer derzeit noch aus. Oder hat es mal. Als es mal aufgeräumt war. *flöt*
Ordnung war seit dem immer so eine Sache. Nie will es jemand gewesen sein. Und immer soll der andere mal machen. Den Herbst und den Winter über beherrschte dann ein allgemeines Dauer-Chaos das Zimmer. Mir selbst fehlte oftmals die Kraft meine Meute zur Ordnung an zu halten, der eigene Haushalt war schwierig genug, und Jungs räumen freiwillig eh nie auf. Zumindest MEINE nicht!
Da der Gatte leider keine große Hilfe mehr ist, die Jungs aber auf jeden Fall helfen sollten, haben wir die anstehenden Arbeiten in drei Akte aufgeteilt. Erster Akt: Des Kindleins Reich.
Der Große holt mir dafür schon mal die Sterne vom Himmel.
Das Kinderzimmer leert sich.......
......und die Wohnung füllt sich mit Kisten, Kartons und Tüten.
Und zwischendurch kleine Sentimentalitäten: Die Schultüten waren einmal fast so groß wie die Kinder. Und nun?
Die netten babyblauen (total verschmutzten) Wände, bekommen eine frische Kombination aus hellem und dunklen Grün, sowie einer Absetzung mit cremefarbenem Weiß.
Vorher.....
Nachher.....
Was für ein Unterschied!
Ein bißchen Farbe, ein paar neue Möbel, ein Drehstuhl, und schon lebt man in einer völlig neuen Welt.
Etappenziele können motivierend sein. Wenn man ein lohnendes Ziel hat.
"Steht der Kleiderschrank an der Wand, dann gehen wir eine große Packung Donuts holen" war die ausgegebene Motivation. Auch für mich selbst! ;-)
Dummerweise folgt auf jeden Berg auch ein Tal. Mein ganz persönliches Tal war stundenlanges Spielzeug sortieren. Den ganzen kaputten Kram endlich mal raus ziehen. Und alles womit eh schon seit gefühlten Jahren nicht mehr gespielt wird. Sisyphus hätte seine Freude dran gehabt.
Und mitten im größten Chaos, während ich gefühlte 1 Mio. mal hin und her renne, hier packe und dort überlege..... zieht der Große auf einmal die Legokiste unterm Bett hervor und beginnt zu bauen......! ARGH!
Doch irgendwann, zig Nervenzusammenbrüche später, hat das Kindlein sein neues und ganz privates eigenes Reich bezogen.
Endlich haben all die vielen Lieblingsbücher einen Platz in Reichweite.
Endlich passen die Baustellenfahrzeuge ins bzw. auf das Regal.
Endlich muss die Drachenburg nicht mehr auf dem Boden stehen.
Endlich finden alle Autos, Flugzeuge, Hubschrauber, Raumschiffe und Hot Wheels Sprungchancen in EINER Kiste Platz.
Endlich kann die versprochene Forscherstation eingerichtet werden.
Und plötzlich spielt sich nahezu das komplette Kinderleben am eigenen Schreibtisch ab. :-)
Aber das Beste: Es ist immer noch Luft im Regal. Ich liebe diese Möbel!!
Wer Arbeit sucht, der kann sich gerne bei uns melden.
Hier wartet eine ganze Garage voller Arbeit!
So kompakt kann ein Jugendzimmer aus sehen, bzw. zwei Zimmer. Denn die neue Planung ist vorrausschauend auf Umzuüge in größere Wohnungen mit getrennten Kinderzimmern ausgelegt.
SO sieht das Zimmer derzeit noch aus. Oder hat es mal. Als es mal aufgeräumt war. *flöt*
Ordnung war seit dem immer so eine Sache. Nie will es jemand gewesen sein. Und immer soll der andere mal machen. Den Herbst und den Winter über beherrschte dann ein allgemeines Dauer-Chaos das Zimmer. Mir selbst fehlte oftmals die Kraft meine Meute zur Ordnung an zu halten, der eigene Haushalt war schwierig genug, und Jungs räumen freiwillig eh nie auf. Zumindest MEINE nicht!
Da der Gatte leider keine große Hilfe mehr ist, die Jungs aber auf jeden Fall helfen sollten, haben wir die anstehenden Arbeiten in drei Akte aufgeteilt. Erster Akt: Des Kindleins Reich.
Der Große holt mir dafür schon mal die Sterne vom Himmel.
Das Kinderzimmer leert sich.......
......und die Wohnung füllt sich mit Kisten, Kartons und Tüten.
Und zwischendurch kleine Sentimentalitäten: Die Schultüten waren einmal fast so groß wie die Kinder. Und nun?
Die netten babyblauen (total verschmutzten) Wände, bekommen eine frische Kombination aus hellem und dunklen Grün, sowie einer Absetzung mit cremefarbenem Weiß.
Vorher.....
Nachher.....
Was für ein Unterschied!
Ein bißchen Farbe, ein paar neue Möbel, ein Drehstuhl, und schon lebt man in einer völlig neuen Welt.
Etappenziele können motivierend sein. Wenn man ein lohnendes Ziel hat.
"Steht der Kleiderschrank an der Wand, dann gehen wir eine große Packung Donuts holen" war die ausgegebene Motivation. Auch für mich selbst! ;-)
Dummerweise folgt auf jeden Berg auch ein Tal. Mein ganz persönliches Tal war stundenlanges Spielzeug sortieren. Den ganzen kaputten Kram endlich mal raus ziehen. Und alles womit eh schon seit gefühlten Jahren nicht mehr gespielt wird. Sisyphus hätte seine Freude dran gehabt.
Und mitten im größten Chaos, während ich gefühlte 1 Mio. mal hin und her renne, hier packe und dort überlege..... zieht der Große auf einmal die Legokiste unterm Bett hervor und beginnt zu bauen......! ARGH!
Doch irgendwann, zig Nervenzusammenbrüche später, hat das Kindlein sein neues und ganz privates eigenes Reich bezogen.
Endlich haben all die vielen Lieblingsbücher einen Platz in Reichweite.
Endlich passen die Baustellenfahrzeuge ins bzw. auf das Regal.
Endlich muss die Drachenburg nicht mehr auf dem Boden stehen.
Endlich finden alle Autos, Flugzeuge, Hubschrauber, Raumschiffe und Hot Wheels Sprungchancen in EINER Kiste Platz.
Endlich kann die versprochene Forscherstation eingerichtet werden.
Und plötzlich spielt sich nahezu das komplette Kinderleben am eigenen Schreibtisch ab. :-)
Aber das Beste: Es ist immer noch Luft im Regal. Ich liebe diese Möbel!!
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