Samstag, 20. Januar 2018

Schwiegerpapa´s Weihnachtssocken

Ich habe meinen Schwiegerpapa echt lieb.
Nur seine Füße, die sind mir ein Greuel!

Der Herr lebt auf großem Fuß. Gr. 45 um genau zu sein.
Kombiniert mit wirklich gut trainierten strammen Waden. Denn der Herr geht jedes Jahr mehrere Wochen Radwandern. Zuletzt im Sommer. Einmal per Rad quer über die Alpen. Mit fast 70 Jahren! *respekt hab*


Die Socken für meinen Schwiegervater sind echt das größte, was ich derzeit so stricke.
Im Vergleich zu den Alltagssocken für mich selbst, sind das über 2000 Maschen mehr pro Socke. Pro Paar also sogar mehr als 4000 Maschen.

Woher ich das weiß?
Weil ich das neulich, mehr aus Scherz, tatsächlich einmal ausgerechnet habe während ich mit meinen Kindern darüber diskutierte warum ich des Schwiegervaters Socken nicht gern stricken mag.

Aber weil ich meinen Schwiegervater eben lieb habe, bekommt er natürlich trotzdem handgestrickte Socken von mir. Und ebenso wie bei allen anderen Socken, versuche ich immer etwas Besonders draus werden zu lassen.


Aufgrund der gut trainierten Waden muss das Bündchen extra flexibel sein.
Deshalb habe ich pro Nadel eine zusätzliche Masche extra in das Rippenbündchen hinein geschmuggelt.


Ein Muster habe ich mir bei den schönen und eng verlaufenden Ringeln geschenkt. Deshalb einfach nur Stinos, mit ein paar linken Reihen versehen.


Herzchenferse. In Übergröße.
Auf dem damenhaft zierlichen Sockenfüßen etwas schwer zu fotografieren.


Auch die Bandspitze lässt sich bei Gr. 45 auf Füßen der Gr. 38 absolut nicht mehr vernünftig ausrichten. Deshalb hier einmal etwas alternative Bilder.


Die schöne Ringelwolle Woll Butt Elba stammt von Buttinette, und wurde vergangenen Sommer bei einer großen Aufräumaktion zufällig von mir wiederentdeckt.


Kombiniert habe ich das Knäul mit einer Pro Lana Best of Golden Socks, welche ich diesen Sommer bei JaWolle bezogen habe.


Manchmal hat es auch seinen Sinn, wenn Wolle sich im hintersten Winkel vom Schrank verkrümelt. Denn auf diese tolle harmonische Kombination wäre ich früher wohl eher nicht gekommen.

Und weil es ein Weihnachtsgeschenk war, gab es natürlich auch ein kleines Mini Söckchen dazu.


Fotografiert habe ich im November letzten Jahres schon.
In Köln Deutz, am Kennedy Ufer, auf der Hochwasserschutzanlage kurz vor dem Tanzbrunnen. 







Montag, 15. Januar 2018

Ein Monarch für Lisa

Wie bitte?
Schon wieder ein Monarch?
Hatten wir den nicht erst im letzten Blogbericht schon?


Stimmt!
Hatten wir.
Aber ich liebe dieses Muster einfach.
Und stricke es inzwischen sowohl blind, als auch völlig ohne Vorlage, Anleitung oder Strickschrift. Was den Monarchen von Regina Satta zu einem idealen Unterwegs Projekt für mich macht.

Für Lisas Monarchen wählte ich diesen handgefärbten Strang Sockenwolle aus Sonja´s Wollanstalt, welchen ich auf dem Wollfestival in Köln erbeutet habe.


Begonnen habe ich mit dem üblichen Rippenbündchen.


Im Schaft kommt das schöne Muster des Monarchen so richtig gut zur Geltung.


Auf den Schaft folgt eine Herzchenferse, mit gezielt gesetzten einzelnen Längsrippen.


Auf dem Oberfuß habe ich das Muster weiter geführt.


Das Ende bildet eine hübsche runde Schneckenspitze.


Auch das Mini Söckchen zu den Socken ist super hübsch geraten.


Das Sockengarn aus Sonja´s Wollanstalt hat eine wirklich gute Qualität.
Stabil gezwirnt, und gleichermaßen robust wie weich, hat sich über die gesamte Socke ein tolles gleichmäßiges Maschenbild ergeben. Das Garn eignet sich für einfache Stinos ebenso wie für hübsche Muster. Außerdem ist es gleichmäßig und kräftig durchgefärbt, ohne helle Stellen an den Übergängen der Farben, oder gar weiße Flecken.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieses tolle Garn zu verstricken.
Und die Socken waren Ratzfatz fertig!


Gestrickt habe ich die Socken bereits im August/September.
Es war der erste Strang den ich aus meinem Wollfestival Stash angenadelt habe.
Und deshalb konnten die Socken auch schon im Oktober mit ins Shooting gehen.


Im Oktober bin ich noch auf Krücken gegangen, und hatte den Fast Teenager als Security dabei. Auf dem Weg zur Mülheimer Brücke kreutze ein Spielplatz unseren Weg. Und der Fast Teenager ist an der Schaukel kleben geblieben.

Spielplätze sind für mich persönlich  eigentlich tabu. Zu leicht könnte ein fremdes Kind erkennbar ins Bild laufen. Und man kann nie wissen, wie die Eltern reagieren. Aber diesen Spielplatz hatten wir, zu ganz früher Stunde, völlig für uns alleine. Und während mein Kind im Hintergrund Spaß mit der Schaukel hatte, sind ganz tolle Herbst Shooting Bilder entstanden.



Mittwoch, 10. Januar 2018

Rosenquarz Socken

Weihnachten ist überstanden. Der Jahreswechsel ebenso.
Und die dumme Grippe die mich über die Feiertage zeitweise komplett flach gelegt hat, ist auch endlich auf dem Rückzug. Ab jetzt kann also sämtliche freie Zeit und Muße dazu genutzt werden euch meine Weihnachtsprojekte aus dem letzten Jahr zu zeigen.

Das allererste Weihnachtsgeschenk habe ich bereits im Frühsommer begonnen zu stricken.
Noch vor den Sommerferien waren diese Socken fertig, und sogar geshootet. Yeah!

Doch dann hat sich die Person, für welche diese Socken eigentlich gedacht waren, im Laufe des Jahres durch ihr Verhalten mir gegenüber.....hmm.... sagen wir es freundlich..... "disqualifiziert"!


Mir fällt es leider nicht so leicht, Socken die ich für eine bestimmte Person angefertigt habe einfach an eine andere Person weiter zu geben.
Zum einen wegen der Farbwahl, aber auch wegen der Musterwahl und damit verbunden auch der Passform. Das sind doch meist sehr spezifische Kriterien nach denen ich da stricke.

Dann ist da noch der emotionale Hintergrund.
In den meisten Socken steckt nicht nur viel Liebe zum Detail, sondern auch die Gedanken an persönliche Bindungen. Zuneigung, Freundschaft, gemeinsame Erlebnisse. Und überhaupt finde ich Empfänger zweiter Wahl irgendwie...... nicht so hübsch.

So lagen die tollen Rosenquarz Socken, benannt nach ihrer Färbung, einige Monate heimatlos im Schrank. Bis ich sie im November einfach noch mal mit in ein Outdoor Shooting genommen habe.


Der Bund wurde flexibel angeschlagen und mit 2 Rechts, zwei Links Rippen gestrickt.


Als Muster habe ich den Monachen von Regina Satta gewählt.


Ich finde es einfach nur irre schön, wie die drei Farben Schwarz, Grau und Rose mit diesem Muster ineinander laufen!

Die Ferse habe ich als gerippte Herzchenferse gearbeitet.


In der Spitze habe ich mich für eine damenhafte Schneckenspitze entschieden.


Ende November habe ich ganz schnell noch ein Mini Söckchen aus dem Restknäul angefertigt und diese Socken dann an eine Person außerhalb meines Freundeskreises verschenkt. Als Dankeschön an eine nette Dame, welche uns einen großen Dienst erwiesen hat.

Die Socken wurden voller Freude entgegen genommen.
Die Finger streichelten erfurchtsvoll über das Maschenbild, und ich weiß es war die richtige Entscheidung!


Verstrickt habe ich diesen tollen handgefärbten Strang Rosenquarz, aus dem Hause Odersocke.

Ein Garn welches leider, und völlig zu unrecht,  schon etwas länger in meinem Stash gelegen hat.


Fotografiert habe ich in Köln Deutz, auf der Hochwasserschutzanlage des Kennedy Ufers, kurz vor dem Tanzbrunnen.

Die imposante Großkirche die auf den Bildern im Hintergrund zu sehen ist, ist St. Kunibert. 
Eine der 12 großen romanischen mittelalterlichen Kirchen in Köln.


St.Kunibert hat eine lange und umfangreiche Geschichte.
Die Großkirche wurde im 13. Jahrhundert auf den Fundamenten einer vorhergehenden Kirche, welche St.Clemens geweiht war, errichtet. Und im Laufe der Jahrhunderte mehrmals durch Blitzschlag, Stürme, Einstürze und Kriege zerstört sowie immer wieder aufgebaut.

In der Krypta von St. Kunibert befindet sich ein sehr alter Brunnenschacht.
Um diesen Brunnenschacht, auch Pütz genannt, ranken sich einige Legenden.

Nicht der Klapperstorch soll seinerzeit die Kinder gebracht haben, sondern diese spielten am Brunnengrund mit der heiligen Maria, von der sie dort auch gefüttert wurden. Der Brunnen war weder dunkel noch unheimlich, sondern ein Ort voller Licht und Freude.

Im 19. Jahrhundert entstand ein Brauch dass unfruchtbare Frauen, oder generell Frauen mit Kinderwunsch, in den Brunnen hinab stiegen um von dessem Quellwasser zu trinken.

Ich persönlich kenne jedoch noch eine ganz andere Überlieferung.
So sollen Frauen kurz vor, oder auch während der Geburt, in den Brunnenschacht hinab gestiegen sein. Dort soll es ihnen möglich gewesen sein ihre Kinder ohne jeden Schmerz, und ohne jede Verletzung zu gebären. Und sie sollen frisch und erholt, mit ihrem Neugeborenem, wieder empor gestiegen sein.

Eine schöne Vorstellung. Oder nicht?




Sonntag, 31. Dezember 2017

VIERZIG!

Vierzig fertig gestellte Strickstücke sind es 2017 bei mir geworden!
Zusätzlich noch 19 kleine Mini Söckchen Schlüsselanhänger.

Natürlich wieder ganz viele Socken.
Aber auch ein Halstuch, ein paar Loops, und die wundervollen Sternenkissen.

Ich habe angefangen Stinos für mich selbst zu stricken.
Außerdem habe ich mit diesen grandiosen Outdoor Shootings quer durch die Stadt begonnen.

Zwölf tolle Weihnachtsprojekte warten nun darauf, hier im Weblog präsentiert zu werden.
Und die nächsten fünf Projekte sind auch schon wieder auf den Nadeln.




2017 war ein schwieriges Jahr für mich.
Ich war monatelang krank geschrieben.
Und wir mussten uns viel mit dem Jobcenter herum schlagen.
Dem Gatten da den Rücken frei zu halten, damit er sich voll und ganz auf seine Umschulung konzentrieren kann, war echt nicht einfach.

Überhaupt hat es in 2017 so einiges gegeben worauf ich gerne verzichtet hätte.
Mein Weltbild vom Guten im Menschen hat ernsthaften Schaden genommen.
Und mein Vertrauen in die Freundschaft ist verloren gegangen.
Freundschaft ist etwas für Menschen ohne Sorgen, so mein Eindruck in diesem Jahr.

Ich erwarte nicht viel von meinen Freunden. Und ganz gewiss keine Weltwunder.
Aber ein bißchen Loyalität, und eine Schulter zum Ausheulen wenn ich jemanden zum reden bräuchte, wären schon ganz angenehm. Ganz besonders bei Menschen, die ich zu meinem inneren Kreis zähle.

Wenn Freundschaften beginnen zu enttäuschen, oder gar Schmerz zu verursachen, halte ich nicht weiter daran fest. Sondern ziehe mich zurück.
Spätestens dann zeigt sich, wie viel diese  Freundschaft wirklich wert war.
Oder eben nicht!




Mittwoch, 27. Dezember 2017

Dies und Das und Weihnachten

Schnee in Köln ist ja immer eine kleine Sensation. Und gleichzeitig oft die absolute Katastrophe.
In der gut geschützten Kölner Bucht schneit es häufig als letztes in Deutschland, und ist als erstes wieder weg getaut. Mit Schnee kann man hier deswegen irgendwie nicht so recht um gehen. Schon fünf Flocken reichen aus um ein totales Verkehrschaos aus zu lösen.

Am 10.Dezember schneite es stundenlang!
Es war ein richtiger Schneesturm, mit heftigem Wind und sehr nassem pappigen Schnee der von allen Seiten um die Häuser flog und wirklich überall kleben blieb.


Zum Glück war dieser Tag ein Sonntag.
Und als es endlich auf hörte zu schneien war es einfach nur schön an zu sehen.


Gerne wäre ich ja noch für ein Sockenshooting los gezogen. Aber es war bereits später Nachmittag, bis ich irgendwo angekommen wäre hätte die Dämmerung schon eingesetzt. Und wenn ich ganz ehrlich bin, waren mir die 15 cm Schnee für meinen immer noch nicht zu 100% stabil laufenden Fuß dann auch etwas zu viel. Nicht aus zu denken, wenn ich ausrutschen oder noch mal stürzen würde!
Aber die Jungs sind sofort in den Garten gestürmt und haben sich ausgetobt.



Vor einigen Jahren hatten wir ein richtig tolles großes Knusperhäuschen gebacken.
Jedes Jahr auf neue sehe ich die Bilder davon und denke dabei, das müsste ich noch einmal machen bevor die Jungs zu alt für so nen Scheiß sind. Tja, die Gelegenheit habe ich wohl verpasst. Sie scheinen bereits jetzt zu alt dafür zu sein. Also backe ich alleine Knusperhäuschen.


Allerdings nur ganz kleine Knusperhäuschen, nach einer selbst erstellten Vorlage.


Dafür dann sehr viele davon, welche sich ganz prima in Folie einwickeln und nett verschenken lassen.



Mir ist dieses Jahr nicht nach großartigem Werkeln oder Basteln gewesen.
Drei anstrengende Jahre in Folge haben offenbar ihre Spuren hinterlassen. Außerdem haben wir im Dezember allesamt auch noch mit der Grippe zu kämpfen gehabt. Deshalb gibt es dieses Jahr auch keine großartig gestalteten Sockenverpackungen, sondern einfach nur kleine gekaufte Papiertütchen, welche ich ein wenig aufgepeppt habe.



Kurz vor Weihnachten sind ein paar Päckchen und Pakete bei mir eingetroffen, welche mir viel Freude bereitet haben.

Ab nun bin ich im exklusiven Club der Opal Sockenwolle Abo Kunden!
Vier mal im Jahr erhalte ich nun ein Paket mit 6 Knäuel Überraschungs Sockenwolle. Diese Knäuel wurden entweder exklusiv für das Opal Abo produziert, oder kommen erst zu einem späteren Zeitpunkt in den freien Handel. Auf den Banderolen stehen keine Namen, keine Farbnummern, und das sonst übliche Musterbeispiel ist auch nicht vorhanden.
Eine interessante Möglichkeit den Stash um Farben zu erweitern, die man persönlich vielleicht nie ausgewählt hätte!



Die liebe Frau Odersocke wollte mir eine Freude bereiten, und hat mir zum Nikolaus einen handgefärbten Strang Sockenwolle aus ihrer Werkstatt geschickt.
Wolkenregenbogen heißt diese wunderschöne Färbung!

Ich hatte Pipi in den Augen stehen, so sehr habe ich mich darüber gefreut.
Vorerst liegt der Strang noch ungewickelt in meinem Stash. Ganz zuoberst, damit ich einmal täglich mit ihm kuscheln kann bis mir etwas schönes dafür ein fällt.



Dann  erreichte mich noch dieser kleine Schatz, welcher von einer lieben Facebook Freundin los geschickt wurde!

Ein Schatz deshalb, weil ich mir im November regelrecht die Hacken nach den Regenbogenzipfelmännern für den queeren Teenager abgelaufen hatte, aber leider nirgends einen bekommen konnte. Außerdem lagen noch ein weißer Zipfelmann für den Fast-Teenager und weitere Nettigkeiten für den Rest der Familie bei.
Über das Soxx Book habe ich auch sehr gefreut! Bisher hat es mich wenig gereizt mich im mehrfarbigen Stricken zu versuchen, aber das Buch liefert wirklich tolle Anregungen dazu.



Kurz vor Weihnachten ging es mir ziemlich miserabel.
Deshalb musste unser netter Paketbote auch zweimal klingeln, um mir ein Paket von Frau MeRo Color zu übergeben. "Hm, Du hast doch gar nichts mehr bestellt" dachte ich noch.
Ne, hatte ich auch wirklich nicht. Aber laut beiliegender Grußkarte die liebe Frau Eule!

Zwei wunderschöne sich perfekt ergänzende Stränge MeRo Trio, nebst zwei passenden handgemachten Maschenmarkierern in Regenbogenfarben habe ich in dem Päckchen gefunden. *kreisch*




Weihnachten war, wie eigentlich immer, einfach nur wunderschön!
Wir hatten den Seelenstreichler und seinen Partner eingeladen,  mit uns den Abend zu verbringen. Entsprechend fielen meine Pläne für das Festessen aus. Drei Sorten Fleisch, zu zwei Sorten Kartoffeln, und vier Sorten Gemüse. Dazu selbst gebackenes Brot und hausgemachte Kräuterbutter sollten es werden.

Leider ging es mir Heiligabend immer noch nicht wirklich gut.
Sehr spontan habe ich deshalb nach Niedrigtemperaturgaren gegoogelt. Das Fleisch sollte schön gemütlich im Ofen schmurgeln, während ich genügend Zeit hätte mich relativ entspannt um alles andere zu kümmern. So zumindest der Plan.

Tja, was soll ich sagen?
DAS FLEISCH WAR ZUM NIEDER KNIEN!
Niedrigtemperaturgaren habe ich zwar zum ersten mal, ganz ganz sicher aber nicht zum letzten mal gemacht!


Während wir gemütlich am Tisch gesessen und lecker gegessen haben, bruzelte im Ofen schon der Nachtisch vor sich hin. Leckere Bratäpfel mit Cheesecakefüllung!
Ein Rezept aus der November Ausgabe der Lecker!
Und ebenfalls zum nieder knien.



Nach dem Essen ging es an die Bescherung.

Jedes Geschenk bekommt bei uns eine Nummer, in Form einer Sternschnuppe. Auf der Rückseite findet sich zusätzlich der Name des Empfängers.
Die Nummern werden auf Zettel geschrieben, welche in eine selbst genähte Weihnachtssocke kommen. Diese geht dann reihum, und jeder darf eine Nummer ziehen und laut vor lesen. Das entsprechende Geschenk wird heraus gesucht und übergeben.

Das ist ein sehr unterhaltsames und Abendfüllendes Spiel. Es wird dabei immer viel gelacht, gescherzt, sich gefreut, und jedes Geschenk (jeder Schenkende) erfährt dabei seine Würdigung.
Wenn sechs Leute sich untereinander etwas schenken, kommen ganz schnell 25 sehr unterschiedliche Geschenke zusammen. Und es ist ein langer, aber sehr schöner Abend geworden!


Mein Highlight des Abends!
Liebevoll vom Fast Teenager an einem Vorweihnachtssamstag in einem überfülltem Shoppingcenter ausgewählt, und ganz mutig zur Dame beim hauseigenem Verpackungsservice gebracht. Eine echt starke Leistung für dieses Kind!



Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, meinem lieben Gatten zu Weihnachten mindestens zwei Paar Socken zu stricken. Weil dieser nämlich, ebenso wie ich selbst, immer zu kurz kommt.
Nun ja, dann kamen Krankheiten Pech und Pannen. Wochenlang!
Fertig geworden ist letztlich nur eins der anvisierten zwei Sockenpaare. Das zweite war bis Heiligabend lediglich angestrickt.

Also habe ich einen Zettel gestaltet, diesen in meiner Stricktasche obenauf gelegt, und dem Gatten zur Bescherung einfach die Stricktasche überreicht. War lustig! Solltet ihr auch mal machen.


Noch so ein Highligt des Abends:
Die heiligen drei Sternenkissen!

Zwei mal aus eigenens dafür angefertigen Wunschfärbungen durch Frau MeRo Color gearbeitet.
Einmal aus einem ausgewähltem Wunschstrang aus meinem Stash angefertigt.
Niemand wollte seinen Stern wieder her geben.
Und der Fast-Teenager ist überzeugt davon, dass das Kissen zaubern könne. Denn er hat nun immer total schöne Träume des Nachts.


Weil der Abend so schön, lange und teilweise auch feucht fröhlich war, wurde der Besuch bis zum nächsten Morgen verlängert.
Und weil ich immer vor allen anderen wach bin, habe ich einen Hefeteig angesetzt, diesen mit  Gewürzen gepimpt, und zum Früstück süße Weihnachtsbrötchen gebacken. LECKER!
Außerdem habe ich sogleich meine neue Lieblingstasse eingeweiht.



Das aller aller schönste Weihnachtsgeschenk jedoch ist, dass der Gatte nach über zwei Jahren der Anstrengungen und des Lernens, des Verzichts und oftmals auch Kampfes (mit dem Jobcenter), im neuen Jahr die berufliche Umschulung beenden wird und vom ausbildenden Betrieb im Anschluss an die Prüfung übernommen wird. Zu Konditionen, die der Gatte im alten Job niemals hätte erreichen können!
So hat diese dumme und ätzende Erkrankung letztelich doch noch etwas gutes zustande gebracht.

Hoffnung. Licht am Ende des Tunnels. Land in Sicht!
Die Freude über dieses Geschenk ist wirklich unbeschreiblich!



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