Sonntag, 29. März 2015

Lebensmut ist ........

..... trotz aller Krisen im Leben einfach irgendwie weiter zu machen, nie auf zu geben, und selbst in dunkelter Stunde immer noch über sich selbst lachen zu können!

Ich kann mich nicht erinnern wann je im Leben etwas so dermaßen anstrengend gewesen wäre wie die vergangenen Wochen. Neben vielen weiteren Arztterminen haben wir uns außerdem noch mit dem Jobcenter herum schlagen müssen. Es mussten ständig Unterlagen von hier nach da geschafft werden. Außerdem war ich bei drei verschiedenen Beratungsstellen, habe mir Informationen Hilfestellungen und Orientierung geholt.
Und ganz nebenbei haben wir trotz allem immer noch versucht Zeit für uns selbst zu finden.
So waren wir bei lieben, für mich ganz neuen Freunden, oder haben uns diese sündhaften Waffeln gegönnt!


Um uns den Alltag auf die letzten Tage vor der großen Operation noch etwas zu erleichtern hat eine sehr engagierte Dame einer Sozialberatung uns leihweise, ohne großen bürokratischen Aufwand, einen Rollstuhl verschafft.
Außerdem war die Dame tief davon beeindruckt welche Gedanken ich mir um das seelische Wohlergehen meiner Jungs mache und wie ich gedenke uns Freiräume zu verschaffen, so daß wir nun Jahreskarten für den Zoo bekommen werden.

Die Beratungen, aber auch lange Gespräche mit Freunden, Zuspruch und Rückhalt sowie die Bereitschaft uns helfen zu wollen, haben mich unglaublich gestärkt. Inzwischen habe ich meine Krise überwinden können und gehe mit neuem Mut und frischem Selbstbewusstsein an die Situation heran.


Was für Außenstehende erst einmal sehr dramatisch aus sieht, hat uns das Leben und vor allem das fort kommen doch enorm erleichtert.
Es ist unglaublich wie blöd so manch ein Zeitgenosse, der uns bisher ungefragt mit wenig hilfreichen Kommentaren oder Meinungen das Leben schwer gemacht hat, plötzlich aus der Wäsche gucken kann wenn man diese mit einer so endgültigen Realität wie einen Rollstuhl konfrontiert!
Tiefe Genugtuung hat mir das verschafft, und mich regelrecht in Hochstimmung versetzt. Der Gatte und ich haben miteinander geflaxt und viel gelacht, wenn wir zusammen durch die Stadt gezogen sind.

Mit dem Rollstuhl haben wir uns schnell anfreunden können. Wir haben Bus- Straßenbahn- sowie S-Bahn fahren damit geübt. Außerdem haben wir versucht Tauben zu überfahren und in der Menschenmenge niemandem die Schienbeine zu brechen. Wie kleine Kinder haben wir uns benommen.
Nur leider war der Rollstuhl halt nicht an uns angepasst, und so war dies alles vor allem für mich als Schieber teilweise auch ganz schön anstrengend. Ich habe Muskelkater an Stellen, von denen ich nicht mal wusste daß da überhaupt Muskeln sind!

Sprüche der Woche:
1) Auf die Frage alles gut? : Gut ist relativ!
2)Fitness Studio? Überflüssig. Ich habe einen Mann im Rollstuhl!
3) Jeder, der wissen möchte wie schwer sein Partner ist, der setze ihn in einen Rollstuhl und unternehme dann mit Öffentlichen Verkehrsmitteln einen Ausflug nach Köln.
Am nächsten Morgen weiß man es dann!


Eine kleine Bedingung mussten wir noch als Dank für den Rollstuhl erfüllen:
Wir sollten noch einen letzten und gezielten Familientag gestalten, bevor der Gatte in die Klinik geht!

Aufgrund von bemerkenswert miesem Wetter haben wir uns für das Rautenstrauch Joest Museum entschieden. Und natürlich war Wuffi, meine kleine persönliche Foto Challenge, auch mit dabei. ;-)


Der Tag gestaltete sich leider nicht ganz so entspannt wie er hätte sein können.
Der Teenager hat es schwer derzeit, und das äußert sich leider auch in seinem Verhalten. Nach einer kleinen Ansprache meinerseits hat er sich dann etwas mehr Mühe gegeben sich an seine eigentlich guten Manieren zu erinnern.


Dennoch haben die Kinder diesen Tag gebraucht.
Außerdem konnten sie sich so ohne Not und Verzweiflung an den Rollstuhl gewöhnen.


Lacher des Tages:
Kind: "Wo ist der Papa?"
Ich: "Keine Ahnung. Der rollt hier irgendwo herum."


Diese Fadenvorhänge waren gar nicht so einfach für den Gatten.
Denn die Lücken in dem Labyrinth waren schmaler, als der Rollstuhl breit war......


Der Teen hatte derweil in den Klangwelten einen kleinen, aber heftigen emotionalen Durchhänger.
Jene Krise die ich bereits hinter mir lassen konnte, erreicht bei ihm gerade erst ihren Höhepunkt. Gut daß Wuffi dabei war. Der hat es richten können. :-)


Suchbild des Tages:
Wo ist das Wuffi?


Wuffi hatte einen ebenso erlebnisreichen Tag wie die Kinder des Hauses. ;-)


Dieses Bild hier werde ich der guten Fee von der Sozialberatung als Beweis und Dankeschön überreichen:


Zum Abend hin waren wir dann alle zusammen noch mal auswärts essen.
Nichts wildes oder glamouröses, aber jeder hat sich das aus suchen können was er gerade wollte (oder brauchte). ;-)


Darüber hinaus haben wir uns aber noch mehr gutes getan.
So haben drei von uns noch mal eben neue Handys bekommen.
Weil das Kind sich sooooo sehr ein Handy gewünscht hat.
Weil das Gerät vom Gatten doch inzwischen einige Macken hatte.
Weil mein Handy inzwischen so alt war, daß es noch Tasten hatte und ich Ewigkeiten für eine SMS gebraucht habe.
Und damit wir die nächste Zeit halt alle schnell mal miteinander Whats Appen können!

Der vierte im Bunde durfte sich als Ausgleich dann die gewünschten Kopfhörer leisten.


Außerdem wurden meine Wollvorräte noch schnell aufgefüllt.
Aus diesen drei gleich gefärbten Strängen werde ich mir einen  Umhang in Deckengröße stricken. Ich habe ja nun etliche einsame und wahrscheinlich auch schlaflose Nächte vor mir.


Und aus diesen sehr stimmungsbezogen ausgesuchten Wollis werden ausschließlich Socken werden. Zwei für Freunde, zwei als bereits geplante Weihnachtsgeschenke, und zwei (hoffentlich) für mich selbst.


Und nun möge kommen, was immer auch kommen mag.
 Ich weiß welche Hilfestellungen ich wo bekommen kann. 
Unser Freundeskreis steht bereit um mich auf zu fangen, sollte ich fallen oder den Mut verlieren.
Mit den Lehrern der Jungs hat es lange Gespräche gegeben und wir haben Sondervereinbarungen getroffen.

WIR WUPPEN DAS!

Donnerstag, 26. März 2015

Freundschaften

Was wären wir ohne Freunde?
Besonders in Zeiten der Not? 

Leider ist Freundschaft nicht gleich Freundschaft.
Manche Freundschaft kommt nicht über Oberflächigkeit hinaus.
Andere Freundschaften werden mitunter von einer Seite höher bewertet als von der anderen Seite.
Viele Freundschaften bleiben im Laufe der Lebensgeschichte leider auf der Strecke. 
Und nur wenige Freundschaften gehen zusammen durch Feuer und Eis!

Besonders aber in Zeiten der Not, in schweren persönlichen Krisen, oder während Schicksalsschlägen zeigt sich was eine Freundschaft wirklich wert ist.
So darf auch ich bereits wieder erste Verluste beklagen. Wobei "Verlust beklagen" eindeutig die falsche Metapher für meine empfundenen Emotionen ist. Denn ich klage nicht, ich nehme es als gegeben hin. Manch einer ist halt einfach mit meiner Situation überfordert, kann mit meinen Belastungen nicht um gehen, und der Rückzug dann regelrecht sinnvoll.

Zum Glück gibt es aber auch noch die anderen Freundschaften.
Viele, die mich erst kennen gelernt haben, als der Gatte schon lange erkrankt war. Jene, die mich nicht anders kennen, als diejenige die dieser Schicksalsschlag einst aus mir gemacht hat. Freundschaften also, die bereit sind meine aktuelle Situation aus zu halten und mir zur Seite stehen.

Da ist vor allem die beste Freundin, die erst kurzfristig mit mir einkaufen fährt, und danach einen kleinen Wohlfühltag für meine strapazierte Seele veranstaltet.........


Oder die Freundin, welche spontan mit mir Eis essen geht, und ich so für ein paar Stunden einfach nur mal raus komme. 


Und jene Freunde, welche sich sehr spontan dem ersten Picknick im Rheinpark an schließen, und fast bis Sonnenuntergang mit uns bleiben! 


Aber da sind auch die vielen lieben Damen aus meinem Stricktreff, welche mich auf fangen, mir unglaublich Mut zu sprechen, mich in den Arm nehmen, mir auf die Schulter klopfen, und bereit sind all ihre Erfahrungen mit mir zu teilen.


Eben aus diesem Stricktreff stammt auch jene Freundin, die mir kurz vor Ende "Wuffi" in die Arme legte. Hand gefertigt, natürlich. Und Bestandteil meiner ganz persönlichen Foto Challenge für die kommenden, sicherlich nicht immer einfachen Monate:
Schöne Momente bildlich fest halten!
Mit Wuffi als Foto Assistent. ;-)


So durfte Wuffi mich auch begleiten, als ich eine weitere liebe Dame aus meinem Stricktreff bei ihrem derzeitigen Klinikaufenthalt besuchte. Eine sehr spontane Überraschung meinerseits. Was in einem wirklich langen und sehr offenem Gespräch über die ganz alltäglichen Aspekte eines dauerhaften Lebens mit Rollstuhl endete. Wofür ich wirklich dankbar bin!


Die für mich größte Überraschung sind jedoch zwei liebe Menschen, die ich bisher nicht mal zu meinen "Freunden" gezählt hätte. Denn es gab nicht wirklich Berührungspunkte.
Doch obwohl unsere Lebensmodelle unterschiedlicher nicht sein könnten, befähigt ihre eigene ganz persönliche und ebenfalls leidgeprüfte Lebensgeschichte eben jene Menschen dazu, uns auf sehr besondere Weise bei zu stehen.

Unendlich kostbare Augenblicke!


Dankbar bin ich für solche Freundschaften!
Denn was wären wir ohne unsere Freunde?
Verdammt einsam und verlassen!




Samstag, 21. März 2015

Ganz großes Kino!

Seit 2012 leben wir nun mit dem Bewusstsein, daß der Gatte irgendwann querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzen würde.

Das war nie ein Problem für mich.
Ebenso stand es für mich nie zur Diskussion daß ich den Gatten dann pflegen würde.
2,5 Jahre lang hatten wir dieses Szenario mal mehr, mal weniger deutlich vor Augen. Angst macht mir das schon lange nicht mehr. Unser Leben wird ein anderes sein, aber wenn sich erst einmal alles sortiert hat wäre es immer noch ein Leben.

Als sich die Mobilität des Gatten vor einigen Wochen spürbar verschlechterte waren wir zwar entsprechend niedergeschlagen, haben es aber hin genommen. Wir wussten daß dieser Tag irgendwann kommen würde. Die Zeit bis zu diesem Tag haben wir versucht einfach weiter zu leben.

Die nötigen Arzttermine sind wir mit keinerlei Erwartungen an gegangen.
Die Diagnose kannten wir bereits und eine erneute Operation hatte man bereits 2012 ausgeschlossen. Nur leider braucht man alles Schwarz auf Weiß, am besten mit Stempel und Siegel, um in der gründlich deutschen Bürokratie voran zu kommen. Vorsorge ist kaum möglich, da man den Zugang zu gewissen Hilfen und Leistungen leider oftmals erst dann erhält wenn ein Zustand bereits eingetreten ist.

Doch es sollte anders kommen.
Nach einer gründlichen Untersuchung durch verschiedene Fachrichtungen in der Pan Klinik folgte ein ausführliches Gespräch mit einem Neurochirugen der Uniklinik Köln. Und dieser reichte uns einen letzten Strohhalm.
"Ganz großes Kino" nannte der Neurochirug die beschriebene Operationsmethode.
Mit hohem Risiko natürlich, aber immerhin möglich. Der Ausgang allerdings ungewiss.
Jedoch, was haben wir zu verlieren?

Oftmals ist es das unerwartete was einen aus der Bahn wirft und seelisch überfordert.
So geht es auch mir gerade.
Dieses letzte Fünkchen Hoffnung! Doch ich weiß was uns mit dieser Operation nun erneut bevor steht. Was dies noch alles nach sich ziehen wird. Und DAS hatte ich nicht auf meinem Plan für die nächsten Monate!

Auch wenn es für viele Menschen in meinem realen und direkten Umfeld gerade etwas anders wirken mag; ich weiß daß ich das alles irgendwie schaffen und regeln können werde.
Ich weiß nur noch nicht so recht wo ich all die Kraft und die Mittel her nehmen soll, die es dazu brauchen wird. Aktuell ist  es vor allem die Ungewissheit die mich quält.

Und so gibt es derzeit gute, und weniger gute Tage.
An den guten Tagen bin ich Cool bis Gelassen, kann fachgerichtete Gespräche führen, mir Hilfen organisieren, oder der Freundin in die feuchten Augen schauen ohne selbst aus der Fassung zu geraten.
An den weniger guten Tagen dagegen bin ich mit der Situation und dem auf den Kopf gestellten Alltag einfach nur überfordert und die Tränen kullern gleich literweise.

Das erste mal in 14 Jahren fehlt mir meine Mutter.
Das erste mal seit Kontaktabbruch sehne ich mich nach familiären Rückhalt.
Das erste mal seit meiner Ehe wünsche ich mir, meine Kinder hätten eine vertrauensvolle Oma.
Doch nur einen Wimpernschlag später realisiere ich wieder, daß ich all dies dort nicht finden würde. Daß ich statt verständnisvoller Worte und Gesten, mir eher noch Vorwürfe und endlose Diskussionen geben lassen müsste.

Freunde versuchen dann diese Lücke in meinem Leben zu schließen.
Bieten ihre Hilfe an, sorgen für kleine Fluchten, fangen meine Seele auf, oder versichern mir ihren Glauben an meine Stärke das alles durch stehen zu können. Ich kann nur hoffen daß ich im  Gegensatz zu 2012 dieses mal die wirklichen und richtigen Freunde an meiner Seite habe.



Montag, 9. März 2015

Schlaflose Nächte ............

Der Schlaf und ich sind derzeit keine all zu guten Freunde.
Egal wie müde ich mich tagsüber versuche zu machen, des Nachts liege ich trotzdem hellwach auf dem Kissen. Und meinen Wecker könnte ich eigentlich auch in Urlaub schicken. Gebraucht habe ich ihn die letzten Wochen kaum.

Zu vieles geht mir durch den Kopf.
Tausende Fragen, die noch ungeklärt sind.
Und auch Gespräche mit den Kindern wollen wohl durchdacht sein.
Schwierig da den Ausschalter im Kopf zu finden.


Was macht Frau also des Nachts?
STRICKEN!!

Stricken ist besser als endlos im Gedankenkarussell zu rotieren. Oder Nachts die Schokoladenvorräte zu plündern. Mal ganz davon zu schweigen daß beides absolut nicht weiter hilft.
Ok, stricken bringt einen auch nicht unbedingt weiter. Aber es beruhigt zumindest so weit die Nerven, daß man ohne Panik oder Verzweiflung reflektiert mit den aktuellen Entwicklungen um gehen kann. Und nebenbei kommt auch noch was hübsches dabei heraus.


Seit Dezember bereits stricke ich an diesem Zipfelmützenbommelschal für den Teenager.
Zuletzt zog es sich wie Kaugummi. Doch nun ist er fertig.


Weil natürlich auch das Kind etwas bekommen muss, ist mir noch ein schneller Loop aus selbst gefärbter sechsfädiger Wolle über die Nadeln gehuscht.


Und dann waren da noch Socken für mich selbst, aus den Verlaufsfärbungen von Februar.
Regenbogenbunt und Frühlingsfrisch, beide mit schicken Zöpfen an den Seiten.


Nur das shooten bekomme ich gerade nicht auf die Reihe.
Mit zwei Jahren Verzögerung verstehe ich plötzlich warum mir die Fotografie nach der Erkrankung des Gatten in 2012 so abhanden gekommen ist. Zu wenig Konzentration gepaart mit zu viel Ablenkung ist eine wenig produktive Kombination!


Derweil wird weiter angestrickt!
Dicke Haussocken aus selbst gefärbter achtfädiger Wolle im Minecraft Muster für den Teenager zum Beispiel. Oder dieses schöne Kunstwerk hier, aus farbstarker Sockenwolle von der Wollelfe:


Leider frisst die Wolle das hübsche Zopfmuster weitestgehend auf.
Dabei hätte ich schwören können daß der Strang wildert, anstatt zu ringeln!


Partnersocken sollen es werden. In Bunt für SIE und Grün für IHN.
IHN werde ich aber wohl ribbeln und mit einem anderen Knäul Grün neu beginnen. Denn auch wenn mir die Färbung ganz wunderbar gefällt, neben den Socken für SIE wirkt es leider ein wenig zu blass.


Ribbeln werde ich auch dieses hier.......
Sieht eigentlich ganz hübsch aus, ist aber irgendwie nicht das was es hätte werden sollen. 


Die aus stehenden Shootings der fertigen Werke werden irgendwann nach geholt.
Vielleicht gibt es bis dahin schon ein wenig frisches Grün draußen, so daß man tolle Outdoor Shootings machen könnte. Und dann bekommt jedes einzelne Werk auch die Aufmerksamkeit die ihm zu steht.




Mittwoch, 4. März 2015

Dicke Minecraft Socken für das Kind

Ein wirklicher Vorteil an Socken aus dicken Garnen ist:
Sie sind unglaublich schnell fertig!
Oftmals sogar so schnell daß ich nicht ein einziges Work in Progress Bild habe.

Das einzige WIP Bild welches ich von den neuen dicken Kuschelsocken des Kindes habe, ist bereits in einem anderen Blogbericht verbaut worden. Und auf dem letzten Bericht vom monatlichen Stricktreff bilden sie bereits das Schlussbild. Mangels Alternative habe ich sie dort auch gleich  geshootet. ;-)


Das Bündchen ist keine große Sache.
Rechts verschränkte und linke Maschen als Rippen.


Weil die Kinder so darauf ab fahren, und weil es ein wirklich gutes Muster für dickere Garne ist: Minecraft Muster!


Die Herzchenferse lässt sich auch auf achtfädiger Wolle gut stricken.
Aber sie braucht auf jeden Fall ein wenig Struktur oder Rippen, damit sie nicht ungewollt Beulen schlägt.


Ohne großen Schnickschnack:
Eine einfache Bandspitze!


Verstrickt habe ich diese achtfädige Sockenwolle aus der eigenen Färbung vom Januar, in den Wunschfarben des Kindes:





Sonntag, 1. März 2015

2. Strickparty 2015

Nach einem wirklich Sorgenvollen und recht turbulenten Jahresstart habe ich mich unglaublich nach unserem Stricktreff gesehnt. Einfach mal alles los lassen, auf andere Gedanken kommen, ein wenig ab schalten, lachen lachen lachen, und ein wenig Kraft tanken.
UNBEZAHLBAR!


Fürs Auge gab es wieder ein hübsches Wollbuffet aus dem Hause Tausend und eine Farbe by Marilu Designs:


An meinem Platz des langen Tisches gab es dagegen mal wieder ein farblich harmonisierendes Durcheinander:


Apropos Farbharmonie: Socken und Dessert, hübsch aufeinander abgestimmt.
Leider hat der Inhalt des Glases sehr viel besser ausgesehen, als es geschmeckt hat. :-(


Ganz schön Tierisch ging es dieses mal bei uns zu.

Dieser schöne Pfau hier wurde zu Karneval durch die Welt getragen. Marilu von Tausend und eine Farbe fühlte sich davon inspiriert und hat eine Pfauenwolle entworfen:


Duck Tales gab es mit den Nadelenten von Ma Mis:


Star des Tages war dieser freche Kerl Namens Filou. Hier zu sehen mit seiner stolzen Mama:


Der Stuhl von Frau W. blieb leider leer.
Wir haben sie schrecklich vermisst!


Frau W. hat sich "schweinisches" von mir gewünscht.
Und ich habe geliefert! :-D


Für schweinisches musste auch der freche Filou her halten.
Das Schaf im Hintergrund verfällt bei solch einem Anblick in breites Grinsen! *lach*


Als Entschädigung wurde Filou kurze Zeit später dann so richtig durch geknuddelt:


Zu Lachen gab es aber auch. Und noch dazu reichlich.
Wir Damen haben ja fast alle ein Maßband in der Tasche. Nichts ungewöhnliches.
Aber was nimmt unser Hahn im Hühnerstall? Natürlich einen (harten) Zollstock!
Wenn Männer stricken..........  *lach wech*


Auch diese Mütze hier sorgte für reichlich Geschmunzel.
Zitat: "Der Kollege hat gesagt die Ohren sollen frei bleiben." :-D


Daß man Wolle, dieses mal aus dem Hause Trolli im Rausch der Farben,  nicht zur beim stricken kreativ nutzen kann beweißt dagegen diese Dame:


Wie man bei unseren Treffen ernsthaft zum stricken kommen kann, wird mir für immer ein Rätzel bleiben. Ich schaffe das jedenfalls nicht!
Dafür genieße ich unendlich die gute und gelöste Stimmung, den Austausch, die Gespräche und das Gescherze. Und dann mache ich natürlich noch jede Menge Bilder. :-P

Diese Dame hier schafft es dagegen nicht nur zu stricken. Sie kommt auch noch richtig weit dabei:


Ich hatte zwar meine neulich gefärbten Farbverläufe dabei, aber wirklich dran gearbeitet habe ich nicht. :-P


Fertige Socken hatten wir aber auch am Tisch.
Diese Socken hier tragen den wunderschönen Namen Aquarius und sind bei Ravelry zu finden.


Ich hatte Minecraft Socken am Start. Gestrickt aus selbst gefärbter achtfädiger Wolle für mein Kind:


Lang geworden ist es dieses mal. Alle haben sich wieder bestens unterhalten. Und neue Mitglieder durften wir auch wieder begrüßen. Irgendwie wollte am Abend keiner so wirklich nach Hause. 
Ich übrigens auch nicht. ;-)



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