Montag, 30. September 2013

Dunstschwaden die Zwote


Nur kurze Zeit nachdem ich die Dunstschwaden gezeigt hatte, kam ein "Oooohhh, wie schön! Kannst Du mir auch eins machen?"
Das Muster stellt an sich ja keine große Ansprüche. Also flugs ne Wolle aussuchen lassen und angenadelt.


Gewählt wurde eine Lana Grossa Meilenweit Grigio, welche sich farblich wunderbar in die langsam einsetzenden Herbstbilder einfügte......


Weil sich das Muster des Tuches Anfangs erst einmal immer und immer wieder wiederholt, ist das Tuch auch ziemlich herum gekommen. Für glatte Rechtsreihen und zwischendurch mal eine Lochreihe braucht man noch nicht mal die Anleitung dabei zu haben.

Strickparty im Kölner Rheinpark:


Straßenbahnmuseum Köln Thielenbruch:


Irgendwann allerdings lagen so viele Maschen auf der Nadel, daß man zwingend einen Tisch oder ein großes Kissen als Unterlage brauchte. Mit freiem Nadeln war es da vorbei.


Aber da war ich zum Glück auch schon in der Rüschenbordüre angelangt und nur wenig später war es fertig. Fehlte nur noch eine Wäsche, eine Möglichkeit zum Spannen, und ein Model für schöne Fotos!


Bei der Bordüre ist mir dann noch kurz die künstlerische Freiheit ein wenig durch gegangen und ich habe ein wenig frei herum experimentiert. Hat sich aber gelohnt, wie man sehen kann.


Inzwischen umschmeichelt das Tuch auch schon die glückliche neue Besitzerin und wird mit Stolz in der großen weiten Welt herum getragen. ;-)


Sonntag, 29. September 2013

Bunt gerippte Stinos

Warum ich einst das stricken begann?
Weil ich einst vor Jahren ein Paar geschenkt bekommen habe, welches aber inzwischen seine besten Zeiten eben hinter sich hat. Und weil ich weit und breit niemanden um mich habe, der mir Ersatz dafür anfertigen könnte. Also gab es nur eins: Stricken lernen!


Nach zwei Paar kleineren Socken für meine Kinder ( schnellere Erfolgserlebnisse) habe ich mich auch endlich an Socken für mich selbst gewagt.


Allerdings habe ich mir eine Wolle ausgesucht, die wirklich jedes Muster völlig auf frisst. Nach dem dritten Mal aufribbeln gab ich es auf und stricke Rippen in links und rechts verschränkt.


Die Wolle stammt aus der Zeit, in der ich noch nicht so schlau war auch das unverstrickte Knäul ab zu fotografieren. Es ist eine Online Supersocke 100 aus der Reihe Paradise Color.


Auch wenn ich zwischenzeitlich noch einige andere Socken (auch für mich selbst) gestrickt habe, DIESE bunten Stinos sind meine absoluten Lieblinge. Sie sind noch auf vielen weiteren Strickbildern gelandet. Auch wenn es dann eigentlich um ganz andere Strickprojekte geht. Aber selbst wenn sie nur ganz klein im Hintergrund zu sehen sind, zu sehen sind sie auf jeden Fall!


Und dann gibt es da noch zwei lustige Bilder von einem Stricken mit und bei der Lieblingsfreundin:


Jetzt fragt ihr euch sicherlich: Sind meine Füße so groß? Oder ihre Füße so klein?
Nun ja, ich wandle auf 42/43 durch das Leben. Und sie tänzelt auf gerade mal 36!

Aber Freundschaft ist...........
.................gemeinsam Socken zu stricken und zu tragen!





Sonntag, 22. September 2013

Geburtstagskind 8.0

Lang und sehnsüchtig erwartet: Der Geburtstag vom Kindlein!
Seit zwei Wochen stand er jeden Morgen vor dem Kalender und zählte die verbleibenden Tage.


Nach den eher traurigen Geburtstagen vom Vorjahr geht mir bei diesem Strahlen echt das Herz auf und ich muss heimlich ein Tränchen aus den Augenwinkeln streichen.......


Dieser Geburtstag hatte alles, was uns letztes Jahr fehlte: Ein halbwegs gesunder Papa und eine relativ gesicherte Zukunft!


Um das Kindlein glücklich zu machen, habe dieses Jahr ALLES gegeben.
Lieblingssüßkram, Krone, Medaille, Luftballons, Luftschlagen, Tischdecke, und ein Riesengroßes Geschenk.....


Wünsch Dir was.........!


Was mag da wohl drin sein? :-D


Die Spannung steigt........


und heraus kommt:Lego (natürlich!); Technik (was sonst?); und zwar der große gelbe Bagger den das Kindlein sich schon seit Ostern wünschte! (JUBELSCHREI!)


Leider war das Wetter an diesem Tag so dermaßen schlecht, daß wir unsere ursprünglichen (Outdoor) Pläne über den Haufen werfen mussten. Als Entschädigung sind wir dafür am Mittag lecker beim Lieblings Asia Buffet eingeflogen.


Danach waren wir noch eine Runde im Aquarium des Kölner Zoos unterwegs. Wo das Kindlein, aufgrund seiner auffälligen Krone, zig Glückwünsche von wildfremden Leuten bekam.


Aber eigentlich brannte das Kindlein darauf endlich nach Hause zu kommen. Der Lockruf des gelben Lego Technik Baggers war doch zu übermächtig.

Nur gut daß die Kinder inzwischen eigene Schreibtische haben:


Nach nicht mal 24 Stunden hatte das Kindlein den Bagger dann zusammen. Hilfe braucht er dabei übrigens keine. Und voll funktionsfähig ist der Bagger auch!


"Wie handhaben Sie das denn bei Geburtstagen? Was hätten Sie denn gerne?" 
Fragte ich die neue Lehrerin vom Kindlein vor zwei Wochen.
"Och, Frau Photoauge, Sie machen immer so schöne Sachen. Bei Ihnen lasse ich mich gern überraschen. Toben Sie sich ruhig aus!"


Ok, das lasse ich mir nicht zwei mal sagen!
Das Kindlein wünschte sich bunte Schokoladen Löffel. Und Mini Geburtstags Amerikaner.


Die Lehrerin war sichtlich begeistert und schwärmte noch zwei Tage später, als ich Schüssel und Körbchen wieder abholte, in den höchsten Tönen von meiner Kreativität.


Vor allen hat sie sich sehr gefreut daß ich auch für SIE jeweils ein Tütchen Löffelchen und einen Ami eingeplant hatte.
In der letzten Klasse welche sie betreute waren leider überwiegend Eltern, die "Kindergeburtstage" für "überflüssig" halten. Entsprechend wenig gab es dort zu feiern. :-/



Tag des offenen Denkmals - Straßenbahnmuseum Köln Thielenbruch

Am 8.September war Tag des offenen Denkmals.
Alleine in Köln gab es UNZÄHLIGE Angebote für Interessierte, sich mal ganz besondere Gebäude/Orte für ganz Umsonst, teilweise mit bunten Rahmenprogramm, an zu schauen. Manche Orte sind gar nur an diesem einem Tag im Jahr für Besucher überhaupt zugänglich.
Da schlägt so manches Fotografenherz ein paar Takte höher, wie man sich denken kann.

Ich allerdings hatte meinen Jungs versprochen an diesem Tag in Straßenbahnmuseum nach Köln Thielenbruch zu gehen!


In einer alten, stillgelegten Betriebshalle der KVB kann man hier 125 Jahre Kölner Mobilität erleben.


Der Tag des offenen Denkmals ist an diesem Ort schon etwas wie eine Großveranstaltung. Wenn auch im Kleinen. Und dafür braucht man etwas Platz.


Einige Bahnen hat man deshalb an die frische Luft gesetzt. Andere innerhalb der Halle verschoben. So entstand ein große Aktionsfläche für Zauberkünstler, Kinderchor, Infotheke, Verlosungen, einer Verkaufstheke für Kaffen und Kuchen, nebst einigen Tischen mit schicken Stühlen.


Leider schlug mein Fotografenherz an diesem Tag eher leise. Mein Kopf dafür allerdings um so lauter! Hätte ich den Jungs diesen Tag nicht schon lange im voraus versprochen, ich hätte mich wohl den ganzen Tag unter der Bettdecke verkrochen.


Die Infoschaukästen zum U-Bahn Bau in der Kölner Südstadt fand ich allerdings trotzdem recht interessant.


Das Kindlein fand diesen Tag natürlich mega toll!
Als Technik begeisterter Bahn Fan kam er voll auf seine Kosten. Der Große dagegen gleitet so langsam in die Phase, wo Eltern und Ausflüge und alles andere doof und langweilig oder gar peinlich werden. *seufz*


Eine Fahrt im historischen Samba Wagen......


Danach habe ich die Kinder irgendwo zwischen all den vielen Straßenbahnen, die teilweise sogar von Innen besichtigt werden konnten, aus den Augen verloren.


Aber gut, sie sind ja inzwischen schon "Groß" und "Vernünftig".
Anstatt zwischen den vielen Bahnen und Besuchern umher zu schleichen um zu fotografieren, habe ich mir lieber einen freien Platz an einem der Tische gesucht und mein Strickzeug ausgepackt. ;-)


Beim Zauberkünstler habe ich meine Jungs dann noch mal kurz aus der Ferne gesehen. Der war aber auch wirklich lustig! :-)


Bei der alten Pferdebahn.......


.....gab es noch Jemanden der seinem Hobby mit viel Leidenschaft nach ging:


Mir ging es zwischenzeitlich sogar so mies, daß ich mir einen Kaffee gönnte!
(Ich trinke für gewöhnlich nie Kaffee, und wenn, dann geht hier alles gepflegt in Deckung!)


Gewonnen haben wir auch etwas.
Man konnte an einer Art Schnitzeljagd teil nehmen. Auf einer Karte waren 10 Fragen gestellt, deren Antworten im Museumsgelände heraus gefunden werden konnten. Bei nur 5 Treffern wanderte man in den Lostopf, aus dem alle zwei Stunden etliche Gewinner gezogen wurden.


Eigentlich haben wir ja was ganz anderes gewonnen. 125 Mobile Geschichte.  Aber freundlicherweise haben wir tauschen dürften. Das hatten wir nämlich bereits und das Kindlein ist der einzige der an diesen Werken Freude hat.

Damit auch der Große noch glücklich wird, hat das Kindlein der Glücksfee noch ein wenig auf die Sprünge geholfen. Die umstehenden Kinder durften abwechselnd Lose aus der Trommel ziehen. Als das Kindlein durfte, sah er die Karte vom Bruder, und griff beherzt zu. :-P


Überraschenderweise sind wir dann tatsächlich bis kurz vor Schluß im Straßenbahnmuseum geblieben. Was unter anderem auch daran lag daß wir immer nur EIN Kind mal zu Gesicht bekamen, während das andere unauffindbar war. Aber Egal! Es hat eh geregnet. ;-)




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