Samstag, 19. Januar 2013

Drachenfieber und andere Krankheiten

Ende November/Anfang Dezember, als ich den Kock Out durchlebte, habe ich mir, nach langer langer langer Zeit, endlich mal wieder ein Buch zur Hand genommen und exzessiv gelesen.
Eine Drachengeschichte war es. Nichts großartiges eigentlich, und außerdem ein Buch das ich schon kannte. Für mehr reichte die Konzentration einfach nicht.
Als es mir wieder etwas besser ging, folgte ein Epos aus der Welt der Elfen. Und gleich darauf Eragon der Dritte, welcher schon gefühlte Jahre in unserer Sammlung verweilt ohne daß auch nur ein mal rein geschaut hätte.

Nun war der Eragon ursprünglich als Triologie ausgelegt, wurde in seiner Konstruktion im dritten Teil aber so komplex, das die Handlung den Rahmen sprengte und doch auch zwei Bücher verteilt werden musste. Und wie früher die Werbepause einen richtig guten Film genau dann unterbrach wenn es so richtig spannend war, endet Eragon 3 genau an der Stelle wo mehr Fragen offen bleiben, als bereits beantwortet wurden.

Amazon mag vielleicht umstritten sein, aber in Punkto schnelle und umgehende Lieferung sind sie einfach unschlagbar. So musste ich zum Glück nicht lange warten, bis die Spannung sich mit einem lauten Zalando Schrei löste, als unsere Lieblingspaketfrau bei uns klingelte.

Eragon

Der Gatte und ich lesen eigentlich sehr unterschiedliche Bücher. Während ich überwiegend in fantastischen und historischen Welten versinke, mag der Gatte es eher spannend und blutrünstig. Entsprechend selten tauschen wir uns über unsere Bücher aus.

Eragon dagegen gehört zu den wenigen Büchern die wir beide gelesen haben. Und wenn wir Eltern intensiv über Drachen, Helden, Schurken und weitere Begebenheiten der Erzählung, oder auch über den Autor selbst diskutieren befeuert das natürlich unweigerlich eine gewisse kindliche Neugier. Während ich dem neuestem Buch einen schützendem Umschlag verpasste, fragte mir der Große tausend Löcher in den Bauch. Irgendwann besprach ich kurzerhand den groben Handlungsrahmen des Buches mit ihm. Und erwähnte außerdem daß Eragon nicht von einem Erwachsenen, sondern von einem Jugendlichen verfasst wurde. (Etwas das sich auch sprachlich deutlich nieder schlägt, wie ich finde, dem Buch jedoch keinen Schaden zu fügt.)

Eragon

"Versuch es" ermunterte ich mein Kind! "Wenn Du merkst, es wird Dir zu viel kannst Du das Buch wieder zurück stellen und es noch einmal versuchen wenn Du größer bist."

Das Kind versuchte es. Und ging ebenso in die Drachenfalle wie bereits wir Eltern. Daß innerhalb eines Buches aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, ist etwas völlig neues für das Kind. Auch das arbeiten mit dem "Fremdwörterlexikon" und der "Landkarte" musste erst vermittelt werden. Aber auch das ist eine "Erfahrung", sage ich mir.
Die ersten hundert Seiten ließ ich das Kind von jedem Kapitel eine kurze Zusammenfassung erzählen, um sicher zu sein daß er auch inhaltlich mit solch einem gewaltigem Buch zurecht kommt. Danach habe ich es einfach gelassen. Das Kind liest, und liest, und liest, und liest........ Wenn wir nicht acht geben, sogar die ganze Nacht hindurch.

EragonEragon

Blöderweise muss man aber zwischendurch noch zur Schule. Und Hausaufgaben machen. Oder der Mutter mal beim Haushalt helfen.
Alternativ dazu holt sich das Kind zeitgleich mit der Mutter ne hübsche Erkrankung ins Haus. Das Kind die in den Medien derzeit viel umworbene Augengrippe. Die Mutter fällt gleich nach dem spontanen und nicht geplanten Augenarztbesuch einer heftigen eitrigen Angina zum Opfer und fiebert fröhlich vor sich hin.
Stubenarrest für beide! Und das bei dem tollen Schnee vor der Haustüre! Das Leben kann soooooo gemein sein. Zum Glück haben wir unsere Bücher welche uns ein wenig trösten.


PS: Auch das Kindlein zeigt bereits große Neugierde bezüglich der Bücher. Damit könnte es Eragon schaffen das erste Buch zu werden welches die ganze Familie gelesen hat. :-)


Dienstag, 15. Januar 2013

Köln bei Nacht

Hoch hinaus wollten wir bei unserer kleinen Tour neulich noch.
HIER Hoch, um genau zu sein!
Um noch genauer zu werden, zum Sonnenuntergang.
Das ist aufgrund der Öffnungszeiten nämlich am besten im Winter möglich. 

Cologne Triangle

Köln von oben ist aber auch ohne Sonnenuntergang schon faszinierend. Vor allem wenn man noch Kind ist und an Wunder glaubt.

Cologne Triangle

Die "Kollegen" haben sich derweil schon mal in Stellung gebracht. Viele mit Stativ und einige wenige auch mit richtig guter Ausrüstung!

Cologne Triangle

Dann ging die Sonne unter und die magische blaue Stunde setze ein.......

Cologne Triangle

Glaswände können einen Fotografen schon ganz schön in den Wahnsinn treiben. Die Scheiben auf dem Cologne Triangle aber ganz besonders!

Cologne Triangle

Da ich mit den Kindern auf Tour war hatte ich mein Stativ natürlich nicht dabei. Entsprechend hatte ich auch keine Chance auf eine Pole Position. Dafür hat meine Kamera aber die Kälte wesentlich besser vertragen als so manche Profiausrüstung! *hämisch grins*

Cologne Triangle bei Nacht

Überhaupt war dieser Ausflug auch eher zum Experimentieren gedacht. Zu wirklich guten Bildern kommt es mit den Kindern eh nur selten. Es sind Jungs! Entsprechend oft schaue ich nach was sie gerade wieder treiben. Konzentration ist dabei nicht wirklich drin. ;-)

Blickrichtung Deutz: Alte Messehallen

Köln bei Nacht

Dafür daß es nur ein paar schnelle Schüsse werden sollten bin ich allerdings hoch zufrieden mit der Kamera. Die Kälte machte ihr mal so gar nichts aus und hat die Bildqualität nicht im mindesten beeinträchtigt. Auch die Energieversorgung funktionierte Tadellos.
Einzig der Umstand daß ohne Stativ eben keine Langzeitbelichtung möglich war lässt die Bilder etwas verrauschen.

Blickrichtung Deutz: Deutzer Bahnhof und Neue Messehallen
Köln bei Nacht

Etwas unscharf, aber immerhin auch bei Dunkelheit gezoomt:

Blickrichtung Deutz: Die Hotels Radisson und Dorint,  und A4/ Zubringer Zoobrücke

Köln bei Nacht

Versuch mit freihändigen minimalen Langzeitbelichtungen:

Köln bei Nacht
Köln bei Nacht
Köln bei Nacht

Und gerade als es von der Lichtstimmung bzw. der Dunkelheit für mich so richtig interessant wurde tönte hinter mir eine Kinderstimme: "Mama? Ich muss mal auf Kloooo!"

Das war es dann für diesen Abend. *lach*
Werde da oben aber sicherlich auch noch mal ohne Kinder und mit den Stativ auf laufen. :-)



Endlich LICHT!

Der Dezember war trübe.
Verdammt trübe!
Und viel zu warm!

Erst Mitte Januar riss für wenige Tage die graue Hochnebelsuppe auf und es wurde endlich mal kalt!

Cologne Triangle

Da die Jungs schon des längerem am Schlecht Wetter Lager Koller leiden wurden sie kurzerhand gezwungen mit mir und der Kamera eine Runde Gassi zu gehen.

Alte Messehallen, heute Sitz von RTL und HDI:

Köln Messe

Eis hatten wir in diesem Winter noch so gar nicht richtig.
Also musste jede gefrorene Pfütze ausgiebig berutscht werden. :-)

Rheinpark

Einblick......

Kölner Rheinpark

....und der dazu gehörige Ausblick:

Panorama

Und überhaupt: Dieser Himmel!

Panorama Himmel über Köln

Nach wochenlanger grau trüber Nebelsuppe ein absolutes Highlight!

Himmel über Köln

Kinder und ihre Neugierde......

Eis im Kölner Rheinpark

Soooo dick ist das Eis!

Eis im Kölner Rheinpark

Kinder und ihre Phantasie: Wer braucht schon Playstation und Co wenn er ein Hochwassertrümmerfeld am Rhein haben kann?

Abenteuer Kölner Rheinpark

Wintergäste:

Wildgänse

Meine Jungs und die Wildgänse:

Wildgänse

Da werden selbst meine zwei Wilden plötzlich ganz still und nachdenklich.

Wildgänse

Und noch einmal grandioser Himmel:

Himmel über Köln

Leider kündigt sich in Ferne schon wieder Ungemach an.

Kölner Rheinpark

Kleines Päuschen mit Keksen und Saft:

Pause im Rheinpark

Und auch der bettelnde Rabe bekommt etwas ab.

Das Kindlein und die Raben

Zum Abschluß des Tages stiegen noch ein paar Werbeträger in den Kölner Himmel.

Kölner Dom mit Zeppelin

Und auch noch ein Lebensretter.

Zeppelin und Hubschrauber

Auch wir wollten noch hoch hinaus. Aber das soll eine andere Geschichte werden. ;-)

Cologne Triangle

Samstag, 12. Januar 2013

Südbrücke und Kölnpanorama bei Nacht

Nachdem ich neulich schon Bilder von der Rodenkirchener Brücke zeigte, wollte ich eigentlich nahtlos mit der Südbrücke fort fahren. Aber der Ausnahmezustand im Hause PhotoAuge wird fast schon zum Alltag und wie so oft kam hier mal wieder vieles anders.

Bevor man zur Südbrücke kommt, muss man zunächst an der Hochwasserpumpwerk Schönhauser Str. vorbei. Hoch über dem Rhein thront es auf einem künstlich angelegtem Erdhügel und sorgt dafür daß die Stadt Köln zwar entwässert wird, verhindert jedoch gleichzeitig daß Köln von unten über die Kanalisation geflutet wird. Als kleine Besonderheit wurde eine ausgeklügelte LED Anlage in der Fassade verbaut, welche je nach Wasserstand die Farbe wechselt, sobald die Dunkelheit anbricht.

Schönhauser Straße

Zwischen Schönhauser Str. und Südbrücke musste ich mich dann leider erst einmal durch eine unübersichtliche Baustelle kämpfen. "Frei bis Südbrücke" verkündet ein Baustellenschild. Super, da will ich doch hin, denke ich mir und laufe los. Um einige Hundert Meter weiter fest zu stellen daß man nur an die Südseite der Südbrücke gelangt. Ich möchte aber auf die Nordseite!
Auf der Brücke selbst kann man nicht die Seite queren. Und die nächste Ampelanlange ist jene an der Schönhauser Str. einige hundert Meter zurück. Also versuchen die Fußgänger in einem riskanten Manöver in einer unübersichtlichen Bausstelle mitten auf der viel befahrenden Rhein Ufer Str. die Straßenseite zu wechseln.
Unter der Brücke durch gleich das nächste Ärgernis. Zumindest aus Fußgängersicht. Denn die nächste Ampel ist hier sogar doppelt so weit entfernt wie auf der Südseite der Brücke. Verzweiflung macht sich breit. Ich möchte doch NUR auf die Nordseite der Südbrücke gelangen!
Früher gab es hier mal eine Ampelanlage, wo die Spaziergänger und Jogger aus dem nahen Friedenspark problemlos zur Südbrücke gelangen konnten. Aber wer braucht schon eine Ampelanlage für Fußgänger, wenn man solch wichtige Großbaustellen wie die Nord-Süd-Trasse der KVB buddeln kann? (Welche wahrscheinlich erst weit nach 2020 überhaupt jemals fahren wird!) Und hinterher wundert man sich im Stadtrat wieder über schwere Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang. Mich wundert das gerade überhaupt nicht mehr.
Ich hätte ein paar Bilder machen sollen, kam es mir viel später in den Sinn. Aber ich war so sehr damit beschäftigt einen Weg zu meinem Ziel zu finden, daß dies der letzte Gedanke war den ich übrig hatte!

Südbrücke bei Nacht

Endlich geschafft! Ich bin lebend auf der von mir gewünschten Seite der Südbrücke angelangt.
Staunend erkunde ich zur blauen Stunde die Architektur der Bogenkonstruktion und die gemauerten Stützpfeiler am alten historischem Teil der Brücke. Auch wenn ich von Architektur als solches keine Ahnung (und auch kein wirkliches Interesse) habe, so kann ich mich doch an der Ästhetik eines solchen Bauwerks erfreuen.

Südbrücke bei Nacht

Südbrücke bei Nacht

Mein absolutes Lieblingsbild ist dies hier.
Ich könnte es mir sofort als Poster drucken lassen und an die Wand hängen! :-)

Südbrücke bei Nacht

Wenn nur die doofen Wolken nicht gewesen wären. In totaler Dunkelheit, oder mit einem magisch dunkelblauem Himmel im Hintergrund wäre dieses Bild mit Sicherheit noch viel viel schöner.

Die miesen Wetterverhältnisse machten mir auch bei meinem nächsten Experiment ordentlich zu schaffen. Das Köln Panorama bei Nacht. Mal nicht von Deutz aus. Und mal nicht, wie es schon hunderttausend male existiert.

Köln Panorama bei Nacht

Es hat eine Weile gedauert bis ich die richtige Einstellung für diese Nachtaufnahme heraus hatte. Da ich gleich zwei Brücken in einer Tour abgehen wollte, hatte ich auf das Stativ verzichtet. Und auch das Brückengeländer war nicht für eine Langzeitbelichtung geeignet, denn die gesamte Stahlkonstruktion vibrierte durch den Wasserdruck des Rheins.
Die tief hängenden Wolken und Hochnebelfelder reflektierten zudem viel vom Stadtlicht, so daß ich auf sämtlichen Bildern ein gewisses Rauschen im dunklen Hintergrund habe.

Köln Panorama bei Nacht

Ein weiteres Experiment waren die Lichtreflexionen auf dem hoch stehendem Rhein. Ohne Langzeitbelichtung ließ sich dies jedoch nur bedingt um setzen.

Köln Panorama bei Nacht

Sehr fasziniert hat mich auch die Südansicht des Kölner Doms bei Nacht. Da ich häufig aus Ost-West in die Stadt komme, sehe ich meist nur die andere Seite.

Kölner Dom  bei Nacht

Insgesamt bin ich mit dieser Tour hoch zufrieden, sehe jedoch noch viel Verbesserungspotential. Wenn es mir unser inzwischen alltägliche Ausnahmezustand irgendwie erlaubt, und das Wetter auch mal wieder passen sollte, werde ich wohl noch einmal ganz gezielt und mit Stativ im Gepäck nur zur Südbrücke ziehen.

Südbrücke bei Nacht

Zwei Bilder auf dem Heimweg waren mir noch möglich. Danach waren die Akkus für diesen Tag restlos leer. Jene der Kamera, und auch meine eigenen.

Südbrücke bei Nacht

Für die folgenden zwei Wochen sollte es das leider gewesen sein mit schönen Bildern. Eine beständige Hochnebelsuppe bedeckte den Kölner Himmel. Nur durchbrochen von gelegentlichem Dauerregen. Teilweise war es so düster, daß ich ernsthaft in Erwägung zog diesen Zustand mal im Bild fest zu halten. Ich hätte wahrscheinlich das Stativ gebraucht und eine Langzeitbelichtung dafür benötigt.



Mittwoch, 2. Januar 2013

Rodenkichener Brücke

Kennt ihr dieses Kribbeln, welches jemanden überkommt der lange Zeit sein geliebtes Hobby vernachlässigen musste, und sich ebenso plötzlich wie unerwartet auf einmal wieder Gelegenheit dazu bietet? Diesen unwiderstehlichen Drang, dem inneren Verlangen nach dem Hobby nach zu geben und einfach los zu legen?

Fototouren sind bei mir in letzter Zeit eindeutig viel zu kurz gekommen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Doch nach unserem spontanen Hochwasser Hopping kribbelte es am nächsten Morgen bereits, nachdem ich das erste mal aus dem Fenster blickte und das Wetter unerwartet freundlich war. Noch schnell einen Tee gekocht, die Lunchbox gepackt, die Kamera geschnappt und ab nach draußen!

Verpflegung Hochwassertour

Zum Hochwasser wollte ich noch einmal. Allerdings weder in die Altstadt, noch an die Promenade. Es war Sonntag, einigermaßes gutes Wetter, und so ziemlich alles was eine Kamera besitzt dürfte am Rhein entlang flanieren.
Ich dagegen suchte ein wenig Einsamkeit und einen erhöhten Aussichtspunkt.

Die Rodenkirchner Brücke liegt, von meinem Wohnort aus gesehen, am anderen Ende der Welt Stadt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann dies an einem Sonntag mitunter schon zu einer kleinen Weltreise ausarten. Eine Reise die sich lohnen sollte!

Rodenkirchener Brücke

Schön ist es dort oben. Die Aussicht ist fantastisch, der Rhein rauscht unter einem dahin, und der Wind weht innerhalb von Minuten sämtliche Sorgen aus dem Kopf. Unterhalb der Brücke flanierten Massen von Menschen mit Kameras am Rhein entlang, oben auf der Brücke war es jedoch erholsam ruhig.

Leider toben sich hier, wie an fast allen Brücken, auch gern mal der ein oder andere Sprayer und Vandale aus. Einzig das Sicherheitsglas verhindert daß die Scheiben den Autofahrern um die Ohren fliegen. Gegen Schlagstöcke hilft das leider wenig. :-(

Rodenkirchener Brücke

Die Brücke ist schon sehr imposant. Vor allem wenn man sie offenen Auges zu Fuß erkundet.
Ich hab es nicht so mit Architektur. Aber diese klaren gut deffinierten Linien, die Weite des blauen Himmels und die kontrastreichen Wolkentupfer verführen selbst mich zum Spiel mit dem Objekt.

Rodenkirchener Brücke
Rodenkirchener Brücke
Rodenkirchener Brücke
Rodenkirchener Brücke

Manchmal ist es auch ganz interessant wie die Perspektive das Bild verändern kann. Dazu reicht es schon aus einfach mal einen oder zwei Meter beiseite zu treten!

Rodenkirchener Brücke
Rodenkirchener Brücke

Ein paar kuschelnde Liebesschlösser habe ich auch gefunden. Dadurch daß sie hier nicht in Massen hängen fallen sie viel mehr ins Auge. Schönes Motiv!

Liebesschlösser an der Rodenkirchener Brücke

Und nun zum eigentlichen Grund meines Ausflugs zur Rodenkichener Brücke: Das Hochwasser. Auf den Bildern ist ein Wasserstand von ca. 7,70m Kölner Pegel zu sehen. Das ist schon mächtig viel Wasser, welches da jede Minute unter einem dahin strömt.

Hochwasser

Die alte Liebe bei Köln Rodenkirchen:

Alte Liebe bei Hochwasser

Panorama Baby!
Blickrichtung Kölner Süden, Köln Rodenkirchen Rechts und Köln Porz zur Linken:

Köln Panorama bei Hochwasser

Blickrichtung Kölner Norden:
In der Ferne zunächst die Südbrücke, dahinter die Kranhäuser im Rheinauhafen und letztlich auch noch der Dom.

Köln Panorama bei Hochwasser

Netterweise kreuzte dann noch dieses Frachtschiff vor meiner Linse auf, und vermittelt so einen hübschen Maßstab fürs Auge was die Wassermenge des Hochwasser führenden Rheins betrifft.

Hochwasser

Zoom, zoom:
Ein wenig Spielerei mit dem Objektiv, um ein wenig die Entfernungen zu vermitteln.
Orginalansicht. Da sieht man den Kölner Dom vor lauter Wasser kaum.

Köln Panorama bei Hochwasser

Jetzt besser?

Köln Panorama bei Hochwasser

Für noch mehr Details:

Köln Panorama bei Hochwasser

Aber da geht immer noch was!

Köln Panorama bei Hochwasser

Leider kam dann diese Wolkenfront heran geschwebt und hat ein wenig den Spaßverderber gespielt. Erst hat sie mir die Sonne geklaut und damit die Lichtverhältnisse verdorben. Und später konnte sie ihr Wasser nicht mehr an sich halten und wurde leicht inkontinent.

Wolke

Macht aber nichts! Bin ich halt zur nahen Südbrücke rüber gewechselt und habe ein paar schöne Panorama Bilder der Kölner Skyline bei Nacht mit genommen.

Die Rodenkirchener Brücker werde ich allerdings noch ein paar mal besuchen. Wenn das Hochwasser zurück gegangen ist. Niedrigwasser ist bestimmt auch ganz interessant. Um die Gegensätze auf zu zeigen.




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