Montag, 28. Mai 2012

Spielplatzglück

Spielplatzglück mit Wolkenspiel......

Spielplatzglück

Spielplatzglück für Muttis......

Spielplatz Glück für Mamas

Spielplatzglück für Alle.....

Spielplatzglück

PS:
Das lila Eis ist übrigens "Harry Potter Eis". Mit gelben Zuckersternchen!

Wie dem Großen so dem Kleinen

Jeder, der mehr wie ein Einzelkind in der Familie hat weiß, daß man nicht dem einen Kind was was Tolles nähen kann, und dem anderen nicht.
Das kratzt am kindlichen Selbstwertgefühl, schürt Ängste nicht geliebt zu werden, und bringt unweigerlich einen gnadenlosen Konkurrenzkampf mit sich.

Deshalb durfte sich natürlich auch das Kindlein einen hübschen Stoff aus suchen und ich habe was hübsches draus genäht!

Kollektion Gelb mit Blume

Eine gelb geblümte Buchschutzhülle für Comics, ein Schlampermäppchen (aber bitte ein anderes wie der große Bruder hat!) und einen Lupenbeutel. Die Idee zu letzterem kam mir als das Kindlein seine Lupe in den Rucksack steckte, um diese mit auf den Spielplatz zu nehmen. Zusammen mit allerhand Sandspielzeug! *schreck*
Nun kann die Lupe Schnutz- und Kratzsicher überall hin mit genommen werden.

Kollektion Gelb mit Blume

Da auch das große Kind eine Lupe besitzt, habe ich auch noch einen Lupenbeutel in Määäh hinterher gelegt.

Kollektion Määäh

Die persönlichen Schlampermäppchen der Kinder haben so ganz nebenbei im Kinderzimmer ein Problem gelöst. Dort lag in einer kleinen Kiste eine bunte Sammlung aus allen möglichen Stiften. Diese kippe des öfteren mal um. Oder lag wild verstreut im Kinderzimmer herum. Jeder bezichtigte den jeweils anderen. Aufräumen wollte es natürlich keiner von beiden!

Bunte Stiftsammlung

Diese Kiste ist nun verschwunden!
Für die Schule haben natürlich beide Kinder ihre vernünftigen Federmäppchen. Für das Kinderzimmer hat nun jeder eine Grundausstattung in seinem Mäppchen. Mit seinen Initialien drauf.

Neue Stifte braucht das Kind

Allein die Möglichkeit daß ich nun nach vollziehen kann WER seine Stifte nicht aufgeräumt hat, wirkt Wunder. Meine Drohung die Mäppchen wieder zu kassieren, sollte ich jemals über eines von ihnen fallen, weil es auf dem Boden herum fliegt, löst regelrechtes Entsetzen aus. DAS will natürlich keiner der Beiden! :-P

Dienstag, 22. Mai 2012

Schwedisch Blau

Bei einem solchen Blogtitel werden nicht wenige Leser unweigerlich an den großen Möbelladen mit den vielen Teelichtern denken. Und tatsächlich hat er etwas mit dem Post zu tun. Nur Teelichter wird es nicht geben.

Vor einiger Zeit kaufte ich im besagten Möbelhaus einen halben Meter von einem knallblauen Stoff. Ich hatte zwar keine konkrete Vorstellung davon was ich damit anstellen wollte, aber das hat mich noch nie davon abgehalten einen Stoff mit zu nehmen.
Dann kam diese anstrengende Zeit, in der das Kind von der Förder- auf die Regelschule wechselte. Das Nähen blieb auf der Strecke und der Stoff geriet in Vergessenheit.

Kollektion Schwedisch Blau

Zwischenzeitlich habe ich das Stricken angefangen. Das kann man nämlich auch bequem mal Abends auf der Couch machen. Oder in Wartezimmern. Und auf Spielplätzen!
Es sammelten sich plötzlich kleine Wollberge im Wohnzimmer. Auch die Stricknadeln und das andere Zubehör hatten noch kein richtiges Zu Hause. Kurzerhand kramte ich an alles Rollmäppchen hervor und verstaute erst einmal alles darin, was hinein passte. Leider sind Stricknadeln aber ziemlich glatt. Viel glatter als Stifte. Packte man das Rollmäppchen an der verkehrten Seite an, purzelte alles laut klimpernd hinaus!

Ich beschloß also mir bei Gelegenheit ein neues Rollmäppchen zu nähen. Mit Klappe!
Als ich letzte Woche die Määähs für das große Kind nähte fiel mir der vergessene Stoff wieder in die Hände und die Ideen purzelten nur so durcheinander. Aus einem halben Meter Stoff entstand an nur einem Wochenende eine Siebenteilige Kollektion.

Kollektion Schwedisch Blau

Für mein "Büro" nähte ich mir ein Schlampermäppchen und eine Buchschutzhülle für mein Kalenderbuch. Das wird zukünftig bei Elternversammlungen und Schulkonferenzen richtig schick werden!
Außerdem wollte ich schon länger eine Schutzhülle für den Tablet PC haben. Zum Schutz vor Staub, Kratzern, und vor allem vor neugierigen Kindern! Und um diesen verfluchten kleinen Stift nicht zu verlieren. Warum aber eine langweile schwarze Hülle aus künstlichem Leder, wenn man gerade richtig tollen Stoff in der Hand hat?

Kollektion Schwedisch Blau

Kollektion Schwedisch Blau

Kollektion Schwedisch Blau

Für mein Strickhobby nähte ich mir ein einfaches Etui für die Rundstricknadeln, ein Rollmäppchen mit Klappe für die Nadelspiele und den Kleinkram, und einen Wollbeutel.
Den Wollbeutel hatte ich mir schon vor genommen als ich gerade mit dem Stricken begann. Wolle in Plastiktüten in der Tasche zu haben, wenn mein Strickzeug mit mir auf Reisen ging, war irgendwie nicht so der Hit. Ständig stachen Stricknadeln und Schere durch, und waren im schlimmsten Fall sogar im Rucksack verschwunden.
Der Wollbeutel ist wie ein etwas kleinerer Turnbeutel gearbeitet. Mit doppeltem Zugband und Innenbeutel. Er fasst problemlos 2 Knäul Wolle plus einer mittelgroßen Strickarbeit. Außerdem kann man benötigten Kleinkram, Stricknadeln und Schere mit hinein geben. Optisch ein echter Hingucker wird er künftig in Wartezimmern und auf Spielplätzen glanzvolle Auftritte erleben.
Der Wollbeutel ist schon jetzt mein absolutes Lieblingsstück!

Kollektion Schwedisch Blau

Kollektion Schwedisch Blau

(Das rot ist diesmal nicht verfälscht dar gestellt, das ist wirklich so knallig!)

Kollektion Schwedisch Blau

Wer jetzt mit gezählt hat, dem wird aufgefallen sein, daß ich von der siebenteiligen Kollektion erst sechs Teile vor gestellt habe. Das siebte Teil musste ich mit der kleinen Hosentaschenknispe ablichten, denn es befindet sich an meiner Kamera.

Ich hatte neulich im Zoo eine Dame vor mir stehen, die hatte einen hübschen, bunten, selbst genähten Kameragut in ihrem Schätzchen. Wow, dachte ich mir. So etwas will ich auch! Zwar schäme ich mich nicht für meine Fujifilm, aber dieses riesige Logo auf dem Gurt hat mir schon beim Vorgänger nicht gefallen.
Ich habe mir also aus Reststücken einen Überzug zusammen genäht und über den Gurt gezogen. So aufgepeppt werde ich wahrscheinlich nicht nur Sehenswürdigkeiten fotografieren, sondern wohl selbst auch eine werden.

Kollektion Schwedisch Blau

Zusammen mit ein paar Kleinigkeiten für die Kinder habe ich an diesem Wochenende insgesamt 16 Teile genäht. Die meisten sind dabei völlig frei hand ohne genaue Anleitung entstanden.
Von dem schönen bunt-blauen Stoff sind nun nur noch klitzkleine Reste übrig. Vielleicht nähe ich mir daraus noch eine Schutzhülle für das Handy. Wobei die Betonung auf HANDY liegt. Für des Gatten Smartphone würde es schon nicht mehr reichen!

Kollektion Schwedisch Blau


Samstag, 19. Mai 2012

Loop und Beanie II.

Wie bereits hier beschlossen, wollten wir der Logopädin des Großen ein ganz besonderes Abschiedsgeschenk machen. In dem mir so typischen Ehrgeiz wird nicht gekleckert, sondern gleich richtig ran geklotzt. Einen 125cm langen Schal wollte ich stricken, nebst einer dazu passenden Mütze und Armstulpen.

Der Schal ist am Einfachsten, dachte ich mir, und schlug vor wenigen Wochen über 300 Maschen an. Es war auch einfach, aber zuweilen verdammt eintönig. Und irgendwann auch mächtig schwer auf der Nadel.
Um meine Handgelenke ein wenig zu entspannen schlug ich also kurzfristig auch noch die Mütze an. Den Schal strickte ich fortan nur noch zu Hause, die Mütze passte problemlos in die Tasche und wurde auch auswärts weiter gestrickt.

Weil ich das Fotografieren natürlich nicht sein lassen kann, entstand eine Reihe von Bildern. Da ich aber noch nicht lange genug stricke, fehlt mir die Erfahrung jedes der Bilder angemessen fachlich zu kommentieren.

Beanie

Beanie

Beanie

Beanie

Beanie

Auf dem vom Wintermüll befreiten Balkon strickte es sich übrigens auch ganz gut!
Wenn das Wetter mit spielt wird man mich dieses Jahr dort wahrscheinlich noch sehr oft sitzen sehen.

Balkonien 2012

Inzwischen sind sowohl der Loop als auch der Beanie fertig.
Um beides angemessen präsentieren zu können brauchte ich ein Model. Der Gatte ist dafür leider nicht gebrauchen. Wenn es dann auch noch ums Gesicht gleich zwei mal nicht. Der Große hat sich dann geopfert. Er hat momentan unglaublichen Spaß daran vor der Kamera zu posen. Selbst bei "Mädchenkram"!

Loop und BeanieLoop und Beanie

Zum Abschluß siegte dann aber doch der Typische Jungsblödsinn. Es entstand ein Bild, welches zwar eigentlich nichts mehr mit Produktpräsentation zu tun hat, aber dennoch seinen ganz eigentlichen Charme verbreitet. Mein absoluter Favorit!

Loop und Beanie


Freitag, 18. Mai 2012

Määäähhhh!

Was tut man (Mutter) nicht alles für seine (ihre) Kinder?

Unter anderem fragt Mutter sich vor der ersten großen Chorfahrt des einen Kindes, wie um Himmels willen das Kind denn SEINE Tasche von den 49 anderen Taschen wieder erkennen soll.
Oder Mutter denkt sich, das Kind soll Mäppchen mit Stiften ect. mit bringen, aber was wenn das dann verloren geht und wir am Montag ohne da stehen?
Außerdem brauchten wir noch ein kleines Täschen, für ein nächtliches Geheimnis, welches zwar mit dem Chorleiter besprochen wurde, wovon die anderen Kinder aber bitte nichts erfahren sollen.

Und so wurde nach langer langer Zeit endlich mal wieder die Nähmaschine auf den Tisch gestellt.
Natürlich auf den allerletzten Drücker. Sprich: Am Vorabend der Fahrt!

Kollektion Määäh

Das Kind hat sich das grüne Schäfchenmuster aus gesucht.
Kombiniert mit verschiednen Futterstoffen und Reißverschlüssen hat das Kind nun seine ganz persönliche Kollektion an Reiseutensilien bekommen.

Kollektion Määäh

Die Krönung der Kollektion Mäh ist zweifelsohne das Schlampermäppchen geworden.
Klein und unscheinbar kommt es daher, sein Innerstes fasst aber sage und schreibe 10 Buntstifte Plus 10 Filzstifte plus 2 Bleistifte plus Schere, Kleber, Spitzer und Radiergummi! *staun*

Kollektion Määäh

Im Geiste sehe ich mich in Zukunft schon hunderte dieser Mäppchen nähen. Weil, wie so oft, sämtliche Freunde der Kinder und meiner selbst nach diesen Mäppchen schreien werden. JEDE WETTE!

Bevor das Mäppchen jedoch zu seinem strahlenden Glanz kam, passierte erst mal ein Unfall.
Unten Links ist zu sehen, wie aus dem Schnitt für ein Mäppchen eher eine Schatzkiste mit Reißverschluß wird. Tja, so was passiert wenn Frau sich das lesen der Nähanleitung spart und denkt, sie könne das ja eh schon alles!

Kollektion Määäh

Ein anderes kleines Highlight ist die Buchschutzhülle, bzw. deren Inhalt.
Denn darin befindet sich die neueste Ausgabe der kindlichen Lieblingslektüre!
Das Kind hat die Hülle zwar schon gesehen, aber noch nicht rein blicken dürfen. Das soll er erst im Bus machen. ;-)

Kollektion Määäh

Die einheitlich schwarze Standart Reisetasche wurde mit einem hübschen grünen Schäfchen Schulterpolster markiert, und wird nun sicherlich sofort wiedererkannt werden. Außerdem habe ich die Tasche selbst durch ein Kölner Wappen auf der Verschlußklappe aufgewertet.

Kollektion Määäh

Da ich gerade einmal dabei war, wurde auch die geliebte FC Tasche des Kindes noch um einen Aufnäher bereichert.

FC Tasche

Alles gepackt?
An Alles gedacht?
Nix vergessen, was man so braucht, wenn man ohne Eltern unterwegs ist?

Super, dann können wir ja zum Bus gehen! :-)

Kollektion Määäh

Montag, 7. Mai 2012

Höflichkeit ist eine Zier

Ich möchte mit dem Bus in die Innenstadt. Und weil ich gerade keine Kinder dabei habe, nutze ich die Gelegenheit um meine Leergut Sammlung im Keller ein wenig zu dezimieren. Zwei mittlere Ikea Taschen packe ich also Randvoll mit diesen dusseligen Flaschen und begebe mich zur Bushaltestelle.

Der Bus ist nicht sonderlich voll, daher gönne ich mir den Luxus mich mit meinen Taschen in eine Sitzbank zu quetschen.
Einige Haltestellen weiter steigen etliche Leute hinzu. Eine ältere Dame weist ihrer (geistig behinderten?) (erwachsenen) Tochter barsch einen Sitzpaltz zu. Danach beginnt die Zeterei.
Ich bekomme zuerst gar nicht mit daß es dabei wohl um MICH geht.
Zeterei im Bus bin ich gewohnt. Da höre ich schon lange nicht mehr hin und meist eilen mir meine Gedanken in die Stadt voraus.

"Setz dich richtig hin, Gabriele! Wenn DIE schon nicht hören kann, kannst Du wenigstens richtig sitzen!"
DIE?
Meint die mich?
Nun sind meine Gedanken nicht mehr in der Stadt sondern bei mir im Bus. Wie schade! Ich hätte sie besser in der Stadt lassen sollen. Denn die nächsten 10 Minuten wird nun, gleich neben meinem Ohr, über DIE mit den TASCHEN gezetert. Unverschämtheit! DIE soll doch mit ihren Taschen gefälligst hinten STEHEN!
Mein Blick schweift durch den Bus. Niemand muss stehen. Sogar die Mutti mit dem Kinderwagen genießt den Luxus einen Sitzplatz zu haben. Auch niemand der hinzu steigenden Leute muss stehen. Die Schreierei geht dennoch endlos weiter.

Ein kleiner Funken Wut entzündet sich in meinem Inneren.
In der Stadt angekommen steigt die Frau laut schimpfend aus. Ich gehe gleich hinter dem Mutter Tochter Gespann am Busbahnhof entlang. Immer noch wird gezetert und geschrien als wenn es kein Morgen gäbe. Kurz überlege ich die Frau einfach an zu sprechen und um ein wenig Respekt und Höflichkeit zu bitten. In der dritten Person. So wie sie die ganze Zeit über mich in der dritten Person redet. Ich kämpfe den Funken Wut in mir hinunter und lasse es sein!


Diese Situation erinnert mich an eine andere Begebenheit, ebenfalls während einer Busfahrt.
Ich bin mit den Kindern unterwegs in die Stadt. Mit dem kleinen Kind sitze ich zusammen auf einer Sitzbank, das große Kind hat das Glück einen einzelnen Sitzplatz ergattert zu haben.
Einige Haltestellen weiter steigt ein älteres Ehepaar hinzu. SIE stürmt in den Bus, lässt sich auf einen Sitzplatz fallen und herrscht IHN an sich ebenfalls zu setzen. ER wirkt ein wenig desorientiert und geht am Stock. "Du musst Dich setzen, sonst fällst Du um" schreit SIE durch den Bus, obwohl ER gleich neben ihr steht. "Dann muss das KIND halt aufstehen!"
DAS KIND reagiert erst einmal nicht. DAS KIND bekommt nämlich gar nicht mit daß es gemeint ist. SIE beginnt mit einer fürchterlichen Hass Triade über die unerzogene Jugend. Im Hintergrund räumt ein junger Mann seinen Sitzplatz für IHN und setzt sich einfach 2 Reihen weiter, wo nahezu alles noch frei ist.
Mir platzt irgendwann der Kragen. Unglaublich wütend weise ich SIE darauf hin, daß DAS KIND ebenso für diese Busfahrt bezahlt hat wie alle anderen und ebenso ein Recht auf einen Sitzplatz hat wie sie. "Aber wenn ein Behinderter kommt hat der Vorrecht", hält sie dagegen. "Versuchen Sie es doch mal mit BITTE und DIREKTER Ansprache. Höflichkeit und Respekt können Wunder bewirken!"
Sie funkelt mich zwar noch Böse an, hält aber gnädigerweise für den Rest der Fahrt ihren Mund.


Ich könnte endlos von solchen Ereignissen berichten.
Und nahezu immer sind es die älteren Herrschaften, insbesondere die Damen, welche zwar lauthals über die Jugend schimpfen, dabei aber selbst jegliches Mindestmaß an Höflichkeit, Respekt oder sonstigen gutem Manieren vermissen lassen!

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